Das dicke Ende: mehr Erfolg mit Fat Footern

Wo möchten Sie die Leser Ihrer Mails am liebsten haben? Ganz unten, am Ende des Textes. Denn wer hier landet, der hat Ihre Mail entweder mit Interesse bis zum Ende gelesen. Oder er fand Betreffzeile, Aufmachung, Überschriften und das, was er überflogen hat, so interessant, dass er die Mail bis zum Ende der Seite angesehen hat. Vielleicht auf der Suche nach etwas, was sein Interesse weiter anstachelt.

Machen Sie sich das zunutze und gestalten Sie den Fußteil Ihrer eMails wohlüberlegt.

Die Webdesigner haben den Fußteil von Webseiten schon länger im Blick. “Fat Footer” nennen sie es, wenn dieser Bereich sehr groß ist und nicht nur in 11 Punkt Schriftgröße Links zu Impressum und Datenschutzrichtlinien enthält.

Immer mehr Sites machen diesen Teil von Webseiten immer größer und setzten hier wichtige Links.
Der Grund: Wer zum Ende einer Seite scrollt, sieht oft besonders aufmerksam auf das Ende.

Er hat entweder

  • alles gelesen oder
  • er ist auf der Suche nach etwas.

Nicht anders ist das bei eMails. Bieten Sie Ihren Empfängern daher an dieser Stelle etwas an. Bewährt haben sich:

  • Links zu weiterführenden Informationen zu den Themen, die Sie im Newsletter behandeln
  • Links zu ähnlichen Informationen
  • Links zu ganz anderen Informationen

Der letzte Punkt mag Ihnen zunächst wie ein Widerspruch zum vorletzten vorkommen. Doch der Fat Footer bietet genug Platz für mehre, auch sehr unterschiedliche Elemente. Er ist die Stelle, an der Sie jemanden wieder einfangen können, den Sie mit nichts begeistern konnten, was Sie im Newslettertext gebracht haben.
Wer am Ende der Seite anlagt, obwohl kein Thema für ihn dabei war, der ist so sehr an Ihnen bzw. Ihrer Marke interessiert, dass er bis zum Schluss nach etwas gesucht hat, mit dem Sie ihn überzeugen können.

Überlegen Sie sich also gut, was Sie zusätzlich anbieten können. Ergänzen Sie die Themen um weitere Aspekte und versuchen Sie so, möglichst viele verschiedene Interessen zu bedienen.

Vertrauen im Fußteil

Eine zusätzliche Möglichkeit ist, im Fußteil Trust-Elemente unterzubringen. Gerade bei Shops kann man hier Prüfsiegel platzieren oder auch Zitate zufriedener Kunden.

Pflichtangaben im Fußteil

Auch ihren Platz haben weniger spannende Links im Fußteil: Links zum Impressum und vor allem zu einer Möglichkeit, sich vom Newsletter abzumelden.

Es bietet sich auch an, Kontaktangaben zum Kundenservice, zu FAQs o.Ä. hier unterzubringen.

Grafische Gestaltung des Fußteils

Bei der Gestaltung empfiehlt es sich bei Newslettern, die wichtigste Handlungsaufforderung (call to action, CTA) vom Footer abzusetzen.

Setzen Sie den CTA in einen auffälligen Button mit eindeutigem Text, der zu einer Aktion auffordert (z.B. “Jetzt bestellen und 20% sparen”).

Denn das ist Ihr Hauptziel, dafür haben Sie den Text des Newsletters geschrieben. Dieses Hauptziel sollten Sie so gut bedacht haben, dass Sie es bei einem größeren Anteil der Empfänger erreichen.

Der Fat Footer kann immer nur ein Sicherheitsnetz sein. Hier fangen Sie diejenigen auf, die Sie mit Ihrem CTA nicht erreicht haben.

Dieses Sicherheitsnetz aufzuspannen kostet nur wenig Mühe, kann aber viel bringen. Probieren Sie es aus!




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