Die 10 Fehler, die Ihre Abonnenten verjagen

Mit einem Klick sind Sie einen Empfänger los, den Sie mit Ihrer aktuellen Aussendung verärgert haben. Um das zu vermeiden, sollten Sie die zehn Kardinalfehler vermeiden, die Sundeep Kapur von Clickz.com zusammengetragen hat.

1. Der Empfänger kann sich nicht an Sie erinnern

Schicken Sie einem neuen Abonnenten nicht gleich nachdem er sich in Ihre Liste eingetragen hat eine Willkommensmail, dann kann er sich eventuell nicht an Sie erinnern. Das Gleiche kann passieren, wenn Sie zu viel Zeit zwischen den Aussendungen verstreichen lassen.

2. Sie verschicken zu oft Mails

Finden Sie nicht die richtige Balance zwischen zu selten und zu oft, verlieren Sie Abonnenten (siehe Entscheidend für Ihren Erfolg: Frequenz & Relevanz).

Halten Sie sich auf jeden Fall an die Häufigkeit, die Sie versprochen haben.

Geben Sie dem gestressten Abonnenten die Möglichkeit, auf einer Einstellungs-Seite die Häufigkeit zu reduzieren, in der er Post von Ihnen bekommt.

3. Ihre Mails interessieren ihn nicht

Vor allem eines dürfen Ihre Mails nicht sein: langweilig. Recherchieren Sie, was Ihre Nutzer bedrückt und schreiben Sie genau darüber.

4. Sie versuchen zu stark zu verkaufen

Meist ist es sinnvoll, in jedem einzelnen eMail Inhalte zu haben, die für den Empfänger nützlich sind und nicht direkt etwas verkaufen wollen. Sonderangebote, Rabatte – alles schön und gut, aber denken Sie daran, dass nicht jeder immer etwas von ihnen kaufen will. Hilfreiche Informationen kann man aber immer gebrauchen.

5. Sie sind nicht relevant

Denken Sie immer daran, was den Empfänger interessiert. Im Alltag kommt es oft vor, dass man nur seine eigenen Ziele im Kopf hat und zu wenig an die Wünsche der Abonnenten denkt.

Um für die verschiedenen Zielgruppen gleichermaßen relevant zu sein, bietet sich auch die Segmentierung der Empfängerliste an.

6. Sie verschicken ungetestete Mails

Eigentlich selbstverständlich, aber auch das wird selbst bei großen Unternehmen nicht immer beachtet: Kein Mailing geht raus, bevor es nicht durch einen Versand an Testaccounts geprüft wurde. Das kostet ein paar Minuten, schützt aber vor einem nachhaltigen Image-Schaden und vielen verlorenen Abonnenten.

7. Die Inhalte laden zu langsam

Auch das kommt immer noch vor: Die Bilder in Ihren Mails brauchen zu lange, bis sie geladen sind. Arbeiten Sie mit einer Profi-Lösung, die auf große Volumina ausgelegt ist oder verschicken Sie Ihre Mails zeitversetzt.

8. Die Inhalte sehen auf Mobilgeräten schlecht aus

Mobile eMail-Nutzung ist Standard und nimmt weiter zu. Daher müssen Ihre eMails auch auf Smartphones und Tablets gut aussehen.

9. Sie wirken zu gut informiert

Es gibt bei der Personalisierung auch zu viel des Guten. Eine persönliche Anrede ist immer eine gute Idee, aber die Kundennummer oder gar die Adresse hat in einem eMail normalerweise nichts zu suchen. Und auch die letzten Einkäufe können problematisch sein – auf diese Weise sind schon einige geplante Geburtstagsüberraschungen geplatzt.

10. Sie verpatzen es vollkommen

Der Horror jedes Marketers: Die eMails gehen an die falschen Empfänger, Rechnungen werden falsch ausgestellt, das Logo der Konkurrenz erscheint im Mail. All das ist schon vorgekommen bei an sich guten Unternehmen. Auch daher sollten Sie immer testen vor dem Versenden, Sie sollten mit zuverlässigen Partnern zusammenarbeiten und sie sollten einen Plan fürs Krisenmanagement haben, wenn doch mal etwas schief gehen sollte.

Die Tipps auf Clickz: 10 Things That Can Destroy an Email Marketing Program

 




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