Die 5 Top-Gründe, warum eMails nicht erfolgreich sind

Was ist eine erfolgreiche eMail?

Eine die geöffnet wird, richtig?

Falsch. Eine erfolgreiche eMail ist eine, die den Empfänger dazu bringt, etwas zu tun. Einen Artikel von Ihnen zu lesen. Positiv über Sie, Ihre Dienstleistungen oder Ihre Produkte zu denken. Oder diese gar zu bestellen.

Natürlich muss der Empfänger Ihre Mail dazu erstmal geöffnet haben. Aber viel zu oft gerät das eigentliche Ziel aus dem Fokus im täglichen Geschäft, weil man sich nur auf die Öffnungsrate konzentriert.

eMail-Marketer Lance Cummins gibt in einem lesenswerten Beitrag fünf Tipps, welche fünf schlechten Angewohnheiten Sie unbedingt loswerden sollten, um wirklich erfolgreiche Mails zu schreiben.

Schlechte Angewohnheit 1: Nicht gehaltene Versprechen

Wir sollten uns nicht zu sehr darauf konzentrieren, einen Betreff zu schreiben, der die Empfänger zum Öffnen bringt. Traumhafte Öffnungsraten bekommt ein Betreff wie:

Sicherheitswarnung: Unberechtigter Zugriff auf Ihre Kreditkarte festgestellt

Dennoch kämen Sie nicht auf die Idee, eine solche Betreffzeile zu nutzen.
Doch das ist nur ein Extrembeispiel. Sehen Sie sich Ihre letzten Mailings einmal an und prüfen Sie, ob der Inhalt immer das hält, was Ihr Betreff verspricht.

Wenn ja, dann haben Sie eine weit verbreitete schlechte Angewohnheit schon einmal nicht – sehr gut.

Schlechte Angewohnheit 2: Zu dick auftragen

Lance Cummins empfiehlt: Schreiben Sie als Erstes den Text Ihrer Mailings. Ergänzen Sie dann so viel Grafik, wie nötig ist, um das Mailing noch effektiver zu machen.

Und meist braucht man davon nur ganz wenig.

Gerade in den Zeiten zunehmender mobiler Nutzung sind schlanke Mails mit wenig oder keiner Grafik hoch effektiv. Zu viele grafische Elemente oder gar Fotos von Bildagenturen schaden oft mehr, als dass sie nützen.

Schlechte Angewohnheit 3: Zu viel

Je mehr Optionen Sie geben, desto weniger Klicks bekommen Sie. Eine eMail mit zwölf Calls to Action wird in der Summe meist weniger Erfolg haben als eine mit zwei.

Wenn Sie dennoch so viele Dinge loswerden wollen: Schreiben Sie mehrere Mails und steigern Sie ihre Versandfrequenz (siehe auch Wie erkenne ich, dass ich zu viele Mails verschicke?).

Oder, noch besser: Sie segmentieren Ihre Empfängerliste und schicken den verschiedenen Gruppen jeweils nur die Inhalte, die für diese hoch relevant sind (siehe Nutzersegmentierung – jedem nach seiner Fasson ).

Schlechte Angewohnheit 4: Zu viel verraten

Das Ziel ist, den Empfänger zum Klicken zu motivieren. Verraten Sie in der Mails selbst schon alles, dann hat er keinen Grund mehr für einen Klick.

Bauen Sie Spannung auf, schaffen Sie Anreize oder versprechen Sie mehr – kurz, liefern Sie überzeugende Argumente für den Klick auf Ihren Link.

Schlechte Angewohnheit 5: Sich auf fremde Zeitpläne verlassen

Eine Mail, die zu dem Moment kommt, an dem der Empfänger gerade etwas Muße hat, wird immer erfolgreicher sein. Doch wann genau dieser Zeitpunkt ist, das unterscheidet sich von Empfängerliste zu Empfängerliste.

Und nachdem sich jede Empfängerliste verändert im Lauf der Zeit, kann sich der optimale Zeitpunkt auch wieder ändern. Und die Gewohnheiten der Empfänger können sich ändern.

Und sie können im Sommer andere Gewohnheiten haben als im Winter und somit unterscheiden sich die optimalen Versandzeitpunkte auch dann.

Verlassen Sie sich sich also nie auf allgemeine Aussagen wie: “Montags sollte man nie Newsletter verschicken.” Oder “Um acht Uhr ist die Klickrate am höchsten.”

Testen Sie mit ihren eigenen Mails mit Ihrer eigenen Empfängerliste, wann der beste Zeitpunkt ist.(siehe auch So finden Sie den richtigen Versandtag )

Den ganzen Beitrag von Cummins finden Sie hier: 5 Embarrassing Habits That Keep Your Emails From Getting Clicked




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