Die vier Fehler bei der Segmentierung, die man vermeiden sollte

Big Data ist das Schlagwort, unter dem viele neue Erkenntnisse in der Wissenschaft gewinnen wollen – durch die Analyse von gewaltigen Datenmengen, die meist sowieso anfallen.

Und Big Data ist auch ein Ansatz, um Menschen noch besser genau das Produkt anzubieten, welches gerade jetzt das am besten Passende für sie ist. Zum Beispiel durch die Analyse der Besucherströme und deren Wege durch große Websites von Shops und Unterhaltungs-Sites. Aber Big Data ist nicht nur was für Big Player.

Jeder, der mehr als ein paar Hundert Newsletterempfänger hat, kann sinnvoll Daten auswerten. Und vor allem kann er davon ausgehend Schritte unternehmen, um seinen Erfolg zu steigern.

Die Datenanalyse ist nie Selbstzweck. Sie als Newsletter-Betreiber können die Erkenntnisse nutzen, um die Inhalte für Ihre Empfänger noch relevanter zu machen – denn Relevanz ist für die Empfänger das, was einen Newsletter letztlich erfolgreich macht.

Segmentierung für mehr Interesse bei den Empfängern

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Segmentierung. Sie teilen die Empfänger also in Gruppen mit gemeinsamen Eigenschaften ein und versorgen diese dann mit speziellen Inhalten.

Ein knappes englisches eBook der Optimierer von Monetate hilft Ihnen, dabei die häufigsten Fehler zu vermeiden und die Ansätze zu wählen, die am schnellsten zu Ergebnissen führen. Das Wichtigste daraus in Kürze:

1) Nicht blindlings auf das stürzen, was auf den ersten Blick interessant aussieht

Nur weil Daten interessant sind, heißt es nicht, dass sie nützlich sind. Angenommen, Sie finden heraus, dass Nutzer, die Ihre Mails mit einem iPhone lesen, die höchste Konversionsrate haben. Was stellen Sie mit dieser Information an? Sie können den anderen Nutzern kaum iPhones kaufen, damit sie auch zu guten Kunden werden.

Sie sollten sich eher darauf konzentrieren, auch den anderen Kunden etwas zu bieten. Sehen Sie sich an, welche Nutzergruppe am schlechtesten konvertiert. Vergleichen Sie sie mit den Spitzenreitern. Können Sie etwas für das unterste Segment tun, was das oberste schon hat?

2) Nicht bei einer starren Segmentierung bleiben

Denken Sie daran, dass die Segmentierung ein kurzes Haltbarkeitsdatum hat. Nutzer wechseln die technische Plattform. Ihre Interessen ändern sich, z.B., weil sie ein bestimmtes Produkt von Ihnen gekauft haben. Sie brauchen dann ganz andere Informationen (Tipps zur Nutzung beispielsweise) als vor dem Kauf (damals haben sie sich eher für den Vergleich verschiedener Produktvarianten oder mögliche Einsatz-Szenarien interessiert).

3) Nicht nur um diejenigen kümmern, die viel Traffic verursachen

Nur weil ein Segment groß ist, heißt es noch nicht, dass es das interessanteste ist. Ein kleines Segment, das nur durchschnittlich gut konvertiert, aber bei jeder Konversion einen überdurchschnittlichen Umsatz generiert, kann viel interessanter sein als ein viel größeres Segment mit guter Konversionsrate, bei dem die Umsätze aber klein sind.

Konzentrieren Sie sich auf die Segmente, die sich lohnen.

4) Nicht nur auswerten, auch handeln

Bleiben Sie nicht bei der Segmentierung stehen. Versuchen Sie, das Beste herauszuholen aus den gewonnenen Daten. Testen Sie, wie verschiedenen Ansätze bei den Segmenten ankommen.

Das, was jeweils am besten funktioniert, machen Sie dann immer häufiger bei diesen Segmenten.

Kommen Gutscheine beim Segment der Menschen aus Hessen am besten an? Dann gibt es dort in Zukunft vermehrt Gutscheine. Bevorzugen die weiblichen Newsletterempfänger zwischen 20 und 40 Jahren Rabattaktionen am Wochenende? Dann gibt es die zukünftig für diese öfter. Sprechen Android-Nutzer besonders gut auf den Download von eBooks an? usw.

Mehr Tipps finden Sie im kostenlosen eBook:
Segmentation Dos and Don’ts

Und im nächsten Beitrag hier im Blog lesen Sie, was Sie zusätzlich tun können, um noch mehr aus der Segmentierung herauszuholen.




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