Die Zukunft von eMail

Heute müssen wir eMail-Marketer viel Zeit darauf verwenden, uns mit technischen Problemen bei der Darstellung herumzuschlagen. Und noch immer gibt es Menschen, die nutzen das Potenzial von eMail nicht. Dazu hat der Marketing-Profi und Autor Jason Rodriguez einen wunderbaren Text geschrieben.

Demnach haben eMail-Newsletter zwei ganze wichtige Funktionen:

  1. Sie erlauben es uns, andere zu informieren.
  2. Mit Ihnen können wir Verbindungen schaffen.
Foto iPhone in Gebrauch

Heute lesen Empfänger unsere Mails überall – mehr und mehr tun das unterwegs.

Das heißt, mit unseren Mails stellen wir eine emotionale Verbindung zu unseren Empfängern her. Und damit schaffen wir auch Bindung. Bindung an uns, an unsere Produkte, an unsere Marke, unser Unternehmen.

Jason Rodriguez ruft uns alle dazu auf, uns mehr auf diese zwei Funktionen zu besinnen. Und den Schwerpunkt wegzunehmen vom Verkaufen. Natürlich kann man mit Mails gut verkaufen. Aber die Gefahr ist, dass man damit die Empfänger langfristig verliert. Viel mehr erreicht man damit, die Empfänger mit für sie relevanten Informationen zu versorgen und eine gute Verbindung mit ihnen herzustellen.

Die Geschichte des eMail-Marketing

In seinem Beitrag erzählt Rodriguez die Geschichte des eMail-Marketing der letzten zehn Jahre. Er erkennt drei Zeitabschnitte:

1. Die Desktop-Phase

In dieser Zeit riefen alle Nutzer ihre Mails an Desktop-Computern ab. Die Bildschirme waren unterschiedlich groß, wir konnten aber von Mindestgrößen ausgehen, die ganz ordentlich waren. Und es gab nur eine Handvoll üblicher Größen.

2. Die mobile Revolution

Mit dem Start des iPhone 2007 begann die mobile Revolution. Unsere Empfänger rufen seitdem mehr und mehr Mails mit ihren Mobilgeräten von unterwegs aus auf.

Seitdem ist die Anzahl von Bildschirmauflösungen explodiert, die wir berücksichtigen müssen.

3. Responsives Design

Die Antwort auf die mobile Revolution ist das Responsive Design. Damit lassen sich unsere Inhalte auf allen Endgeräten optimal ansehen.

Das große Problem hierbei sind die Dinosaurier: Einerseits eMail-Clients, die noch immer nicht vernünftig mit HTML umgehen können. Und andererseits eMail-Versender, die an den althergebrachten Methoden kleben. Das macht es für eMail-Designer und Marketer schwerer, innovative Ansätze durchzusetzen.

Doch Rodriguez ist zuversichtlich: Er meint, innerhalb der nächsten 2–3 Jahre werden diese Probleme aus der Welt sein. Insbesondere der GMail-Client wird aus seiner Sicht dann ordentlich mit HTML umgehen und CSS und media-queries sinnvoll unterstützen.

Dann können wir uns alle auf unsere Inhalte und kreative Kampagnen konzentrieren und müssen uns nicht mehr mit unliebsamen technischen Details herumschlagen.

Ich freue mich schon darauf!

Der lesenswerte Beitrag im Original: Email at the Turning Point




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