Ego-Postings – eine Gefahr für Ihr Marketing

Was ist ein Ego-Posting? Der Berater Norbert Schuster hat diesen Begriff geprägt für Beiträge (postings), die nicht auf die Kunden ausgerichtet sind. (Über Schusters Buch haben wir vor Kurzem berichtet: Buchtipp Lead-Management)

Der Begriff Ego-Poster ist abgeleitet vom Ego-Shooter, einem Computerspiel, bei dem man mit einer Schusswaffe durch eine Welt läuft, die sich in der Ego-Perspektive darstellt. Man sieht also keine Spielfigur, die man steuert, sondern nur seine Umgebung (und seine Waffe). Die Metapher ist mit Absicht drastisch gewählt. Denn ähnlich gruselig wie der Ego-Shooter ist der Ego-Poster, der in vielen Unternehmen herumläuft.

Foto Brille

Wer die Dinge nur durch seine eigene Brille sieht, nicht durch die des Kunden, verschenkt Chancen.

Der Ego-Poster ist ein Mensch, der alles nur aus seiner eigenen Perspektive sieht. Und er wirft wie wild mit Dingen um sich, und versucht andere damit zu treffen.

Leider gibt es erschreckend viele Vertreter dieser Spezies. Sehr viele Firmen-Websites sind voll von Ego-Postings. Diese beschreiben, welche großen Erfolge das Unternehmen vorzuweisen hat, was es erreicht hat und welche unglaublichen Produkte es entwickelt hat.

Oder sie verschicken Mails mit den gleichen Inhalten.

Das passiert, wenn man sich zu wenig Gedanken über seine Wunschkunden macht. Wenn man nicht versucht, zu verstehen, was diese interessiert und was sie brauchen.

Man erkennt Ego-Postings meist an dem häufigen Gebrauch von wir, uns, unser, ich, <Firmenname>. Auch lange Listen von Funktionen (Features) und Kaufaufforderungen sind ein Hinweis darauf.

Was hilft dagegen? Empathie. Entwicklen Sie ein Verständnis für Ihre Wunschkunden und stellen Sie diese in den Mittelpunkt Ihrer Bemühungen. Wie das geht, lesen Sie z.B. in Schusters Buch “Leadmanagement”.




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