eMails, die horizontal gescrollt werden

Websites, die horizontal gescrollt werden müssen, sind mühsam. Für den Desktop versucht man daher seit Langem, die Inhalte nicht breiter zu machen als die durchschnittliche Fenstergröße auf dem Monitor. Für mobile Geräte sind responsive Designs die Methode der Wahl, bei der die Inhalte hier meist untereinander dargestellt werden.

Doch extrabreite eMails können auch sehr gut funktionieren. Das Blog von StyleCampaign zeigt einige gelungene Beispiele.

Ein bisschen sind solche Mails wie Lakritze: Fast jeder hat eine klare Meinung dazu – manche lieben sie, andere halten sie für Teufelszeug. Sicher ist: Aufmerksamkeit bekommen Sie damit allemal, noch immer kommt diese Technik selten zum Einsatz.

Das hat auch den Grund, dass breite Mails besonders auf Mobilgeräten schlecht funktionieren. Wichtig ist hier besonders, ausführliche Tests mit allen möglichen Clients zu machen, bevor man so ein Experiment startet.

Wichtige Tipps, die man auf jeden Fall berücksichtigen sollte:

  • Machen Sie durch das Design deutlich, dass der Inhalt nach rechts weitergeht. Sonst verstehen die Empfänger nicht, wohin sie weiterscrollen sollen.
  • Gehen Sie nicht zu sehr in die Breite. Outlook z.B. stellt nicht mehr als 2110 Pixel dar.
  • Beschränken Sie sich in der Höhe. In der Höhe sollte der Inhalt ganz sichtbar sein, sonst muss der Empfänger horizontal wie vertikal scrollen – er fühlt sich dann schnell verloren.
  • Der Call-to-Action gehört nach links. Dieser sollte auch sichtbar sein, wenn nicht gescrollt wird.

Wenn Sie neugierig geworden sind, sehen Sie sich einige schöne Beispiele für eMails mit horizontalem Scrollen hier an: 23 horizontal scrolling emails




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