Himmel und Hölle als Marketinginstrument

Emotionen verkaufen nicht nur Luxusprodukte an Endkunden. Auch für die B2B-Kommunikation ist Emotion ein ganz wichtiger Zugang zu Ihren potenziellen Kunden.

Wie Sie die Erzähltechnik der Heldenreise nutzen, um Ihre Mailings erfolgreicher zu machen, darum ging es kürzlich hier im Blog (Newsletter, so spannend wie ein Film). Doch gerade bei kurzen Texten ist es nicht leicht, eine ganze Heldenreise unterzubringen. In solchen Fällen können Sie eine Abkürzung nehmen.

Zeigen Sie Ihren Newsletter-Lesern Himmel und Hölle. Oder besser umgekehrt: Sie beschreiben ganz kurz, was die Hölle ist – also die jetzige Situation des Empfängers. Und dann beschreiben Sie den Himmel – seine Situation in der Zukunft, wenn er seine Probleme dank Ihrer Lösung in den Griff bekommen hat.

Das darf natürlich nicht zu plump sein. Aber diese einfache Frage hilft Ihnen, Ihre Texte besser auf den Punkt zu bringen:

Habe ich in meinem Text Hölle und Himmel gezeigt?

Denn viel zu oft tappt man in die Falle, nur den Himmel zu beschreiben. Sie erzählen also nur, wie toll Ihre Lösung ist. So entsteht keine Emotion. Da fehlt zum Einen der Kontrast zur schlechten Ist-Situation.

Vor allem aber haben Sie dann kein Einfühlungsvermögen für Ihre Empfänger gezeigt.

Wenn Sie diesen dagegen erst beweisen, dass Sie ihr aktuelles Problem verstanden haben, dann glauben sie Ihnen viel eher, wenn Sie behaupten, die Lösung für ihr aktuelles Problem gefunden zu haben. Beginnen Sie also am besten nie mit den Vorteilen, sondern mit der unhaltbaren Situation, für die Sie eine Lösung haben. So fühlt sich der Nutzer verstanden und Ihre Lösung glänzt durch diesen Kontrast erst richtig.




Keine Kommentare möglich.