Mehr Journalisten-Denke fürs eMail-Marketing

Von Zeitungen & Zeitschriften kann man noch viel mehr lernen – Journalisten haben jahrhundertelang Erfahrung, wie man Leser sogar dazu bringt, Geld für das zu zahlen, was sie lesen.

Finde frische Themen

Journalisten sind immer auf der Suche nach der nächsten "Story" – also nach einer Geschichte, über die sie schreiben können.

Nichts ist älter als die Nachrichten des vorigen Tages. Daher versuchen Journalisten immer, etwas Neues, Einzigartiges zu finden. Das geht bei Themen scheinbar nicht, über die schon vielfach berichtet wurde. Und doch schafft es ein guter Journalist immer, etwas Neues zu finden.

Das kann zum Beispiel ein bisher vernachlässigter Aspekt sein. Oder die Geschichte wird aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel erzählt. Statt dem fünften Bericht über einen aktuellen Wirtschaftsskandal führt der Journalist zum Beispiel ein Interview mit einem Mitarbeiter eines betroffenen Unternehmens. Oder er macht eine Reportage im Büro des Chefs. Oder er bringt ein Portrait eines der Opfer. Oder…

Schreibe mitreißende Überschriften

Wie in Printmedien sind Überschriften in Newslettern und auf Webseiten ganz entscheidend. Dementsprechend wichtig nehmen Journalisten die Überschriften. Der zuständige Redakteur (der meist mehr Erfahrung hat als der Reporter, der den Artikel schreibt) ist verantwortlich für die Überschrift. Für die Titelseite werden die Überschriften von den Redakteuren gemeinsam auf der Redaktionskonferenz besprochen.

Wenn Sie Ihre Überschriften und Betreffzeilen allein schreiben müssen, dann schreiben Sie viele Varianten für die wichtigen, so kommen Sie fast immer auf eine viel bessere Überschrift als wenn Sie nur einfach ein bisschen darüber nachdenken.

Liefere mehrere Anknüpfungspunkte

Ein Artikel versucht nicht nur durch die Überschrift die Aufmerksamkeit des Lesers zu bekommen.

Fotos, farblich hinterlegte Kästen mit Fakten, abgesetzte Zitate, Grafiken etc. bieten alle unterschiedliche Einstiege in das Thema.

Das können Sie auch in Ihren Newslettern und auf Ihrer Website tun.

Außerdem können Sie solche Köder auch in sozialen Medien auslegen:

  • Ein knackiges Zitat bei Twitter.
  • Ein Bild, das neugierig macht, auf Pinterest.
  • Ein überraschendes Detail auf Facebook.

All das kann das Interesse an Ihrem Artikel anheizen.

Nutze zeitlose Beiträge

Gute Newsletter sind regelmäßig. Das heißt, Sie müssen auch dann Texte schreiben, wenn Sie gar nichts aktuelles zu melden haben.

Das geht Journalisten nicht anders – auch im Sommerloch wird die Zeitung gedruckt, auch wenn nichts passiert.

Für solche Fälle haben Journalisten immer ein paar Artikel in der (mittlerweile virtuellen) Schublade, die zeitlos sind. Die Reportage über die Großmarkthalle, der Bericht über die lokalen Kleingartenvereine oder das Interview mit einem Künstler vor Ort sind Beispiele dafür. Diese haben keinen direkten Zeitbezug und können veröffentlicht werden, wenn Bedarf ist.

Genauso können solche zeitlosen Beiträge Ihnen helfen, wenn Sie durch Urlaub oder Krankheit Engpässe bei der Produktion von frischem Content haben.

Nutze Themenideen mehrfach

Gehen Sie gelegentlich Ihre vorhandenen Inhalte durch. Also Ihr Newsletter- oder Blog-Archiv. Fragen Sie sich:

  • Welche Themen sind besonders beliebt, obwohl sie schon länger zurückliegen?
  • Bei welchen Themen hat sich seit ihrer Veröffentlichung viel getan?
  • Welche Themen haben wenig Beachtung gefunden, obwohl sie sehr interessant sind?

Diese Beiträge können Sie aktualisieren und erneut verwenden – so haben Sie mit wenig Aufwand neue hochwertige Inhalte produziert.

Noch einige Tipps, was man von Journalisten lernen kann, finden Sie im Beitrag 10 lessons journalists can teach content marketers.




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