Mit Sozialen Medien zu mehr Abonnenten

Facebook und Twitter können effektive Plattformen für Ihr Marketing und insbesondere für Ihr Email Marketing sein. Machen Sie aber nicht den Fehler, sich ganz auf diese Partner zu verlassen. Wer weiß, ob sie in Zukunft weiterhin in der Gunst der Nutzer stehen. Und wer weiß, wie die Anbieter in Zukunft Geld verdienen wollen.

Machen Sie sich nicht abhängig von den Betreibern.

Evalance auf Facebook

Marketing auf Facebook – geht auch für B2B.

Das raten z.B. die Berater von Forrester immer wieder: Facebook Has Finally Killed Organic Reach. What Should Marketers Do Next?

Die Sichtbarkeit der Facebook-Posts von Firmen hat rapide abgenommen durch Änderungen am Anzeigemechanismus von Facebook. Kompensieren lässt sich das praktisch nur, indem man kostenpflichtige Anzeigen schaltet.

Und als Marketeer kann man sich nicht einmal beschweren – Facebook Pages kosten nichts, und natürlich will auch Facebook Geld verdienen.

Immer unabhängig bleiben

Daher empfiehlt es sich, sich so weit wie möglich unabhängig zu machen. Das heißt natürlich nicht, dass man die Sozialen Netze nicht nutzen sollte, im Gegenteil. Nutzen Sie diese, um ihre eigene Position zu stärken.

Kurz gesagt: Denken Sie bei jeder Aktivität auf Facebook und Twitter daran, wie Sie Ihr wertvollstes Marketinginstrument weiter ausbauen können – also daran, wie Sie Ihre Empfängerliste für den Newsletter vergrößern.

Die eigene URL kommunizieren

Inzwischen sieht man es seltener, die meisten Marketer machen diesen Fehler nicht mehr:

Bei aller Kommunikation außerhalb des jeweiligen Sozialen Netzes sollten Sie generell nie die des Sozialen Netzes angeben, sondern eine URL, die auf Ihren eigenen Server verweist.

Also nicht:

facebook.com/ihrunternehmen

Sondern z.B.:

facebook.ihrunternehmen.de

Diese URL können Sie dann einfach weiterleiten auf die Facebook-Seite.

Das hat den Vorteil, dass Sie jederzeit entscheiden können, dass Sie die Nutzer doch lieber an eine andere Stelle umleiteten wollen. Und wer z.B. einen alten Flyer von Ihnen mit dem Hinweis auf Facebook findet, der landet auch dann bei Ihnen, wenn Sie Facebook vielleicht längst nicht mehr nutzen.

Neue Abonnenten mit Facebook & Twitter gewinnen

Erwähnen Sie an prominenter Stelle Ihren Newsletter, z.B. im Impressum. Bei Facebook gibt es einen eigenen Reiter, den Sie dazu nutzen können. Leider heißt der auf Deutsch “Registrieren”, was nicht besonders aussagekräftig ist. Sie können auch eine so genannte Facebook App einsetzen, doch diese zu erstellen ist aufwendig und erfordert etwas Programmierkenntnisse.

Weisen Sie in Ihren Posts/Tweets regelmäßig auf Ihren Newsletter hin. Erklären Sie dabei, warum es sich lohnt, diesen zu abonnieren.

Ein guter Anlass ist natürlich eine aktuelle Aussendung. Aber auch schon während Sie den Newsletter zusammenstellen, können Sie davon berichten, um Interesse zu wecken an den kommenden Inhalten.

Verlinken Sie auf die Anmeldeseite, vielleicht sogar auf eine eigene Landing Page speziell für Interessenten, die über die Sozialen Medien kommen.

Instagram oder Youtube bietet ähnliche Möglichkeiten, über organische Inhalte auf den Newsletter hinzuweisen.

Für Ihren Newsletter werben

Natürlich eigenen sich die Sozialen Medien auch als Werbeplattform für Ihren Newsletter. Sie können bei Facebook z.B.

  • Ihre (Facebook-)Seite hervorheben
  • Ihre Webseite hervorheben
  • Einen Facebook-Beitrag bewerben

Auf Twitter können Sie Gesponserte Tweets nutzen.

Diesen können Sie Twitter Lead Generation Cards hinzufügen. Dann erscheint direkt in der Timeline des Nutzers ein Feld, in das er seine E-Mailadresse eintragen kann.

Im Newsletter für neue Newsletter-Abonnenten werben

Und, nicht vergessen: Eine Social Media-Kampagne, mit der Sie neue Abonnenten gewinnen wollen, können Sie auch im Newsletter bewerben.

Das klingt komisch, denn wer den Newsletter bekommt, der ist ja schon Abonnent. Aber Ihre Abonnenten sind Ihre treuesten Adressaten. Und die können in Sozialen Netzwerken für Ihre Kampagne werben.

Sehen Sie also Links zum Liken/Tweeten im Newsletter vor, dann erfahren die Freunde/Follower Ihrer Abonnenten von der Kampagne.




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