Mobile & Personalisierung: ein unschlagbares Duo

Das Smartphone begleitet die Nutzer praktisch überall hin. Und jedes Smartphone hat nur einen Benutzer. Das macht es zu einem idealen Marketinginstrument. Aber wie kann man dieses am effektivsten nutzen?

Der 60 Second Marketer gibt fünf lohnende Tipps, wie man mobile Marketing mit Personalisierung verbindet, um Empfänger noch gezielter und damit effektiver anzusprechen.

Freundlich um Erlaubnis fragen

Erheben Sie am besten gleich nach der Registrierung für Ihren Newsletter (dann sind die Nutzer am offensten für Ihre Vorschläge) die Handynummer. Und holen Sie die Erlaubnis ein, SMS an die Empfänger zu verschicken.

Verwenden Sie eine App, dann lassen Sie sich beim ersten Start die Erlaubnis geben, Push-Benachrichtigungen zu verschicken.

Und auch über manche Browser können Sie mittlerweile Benachrichtigungen senden, wenn die Benutzer dies erlauben. Diese Erlaubnis sollten Sie aber nur in Ausnahmefällen erbitten. Tun Sie das auf Ihrer Startseite, dann wirken Sie sehr aufdringlich. Wenn Sie jemand von Ihnen die Uhrzeit wissen möchte, dann fragen Sie ihn auch nicht gleich nach seiner Telefonnummer.

Situation des Empfängers kennen

Was für Mails gilt, gilt für SMS und Push-Nachrichten um so mehr: Überlegen Sie genau, wie häufig die Empfänger wirklich von Ihnen hören wollen. Sind diese wegen einer Mail von ihnen genervt, ist das schlimm. Sind diese wegen einer Nachricht genervt, die Sie ihnen direkt auf ihr persönliches Handy geschickt haben, ist das extrem schlimm. Denn damit sind Sie tiefer in die Privatsphäre eingedrungen und haben sich dort offenbar unpassend verhalten.

Versetzen Sie sich also in die Situation der Empfänger hinein und überlegen Sie:

  • Passt die Frequenz, mit der ich Nachrichten schicke?
  • Interessiert der Inhalt jeder einzelnen Nachricht wirklich so sehr, dass sie auf dem Handy gelesen werden muss?
  • Will der Empfänger die Nachricht zu diesem Zeitpunkt bekommen? Kann er jetzt darauf reagieren?
  • Bringt die Nachricht den Empfänger eventuell in eine peinliche Situation, wenn jemand anderes diese auf seinem Display sieht?

Vom Nutzer lernen

Die Personalisierung können Sie verbessern, wenn Sie sich ansehen, wie jeder Nutzer mit Ihren Nachrichten interagiert. Folgt er den Handlungsaufforderungen (CTAs) vor allem abends? Klickt er auf Links in eMails auf seinem Handy, ignoriert er aber Ihre Push-Nachrichten?

Nutzen Sie die so gewonnen Informationen, Ihre Kommunikation noch besser auf die Präferenzen des jeweiligen Empfängers abzustimmen.

Die richtige Nachricht am richtigen Ort

Apps und einige Browser können Ihnen sagen, wo der Nutzer gerade ist. Wenn Sie diese Information nutzen möchten, überlegen Sie zunächst:

  • Haben Sie die Erlaubnis, diese Info abzufragen?
  • Wird es dem Nutzer recht sein, wenn Sie das tun oder fühlt er sich möglicherweise überwacht?
  • Bringt ihn Ihre Nachricht tatsächlich weiter an diesem Ort?
  • Kann er die Information nicht besser und schneller von woanders her bekommen, sondern nur von Ihnen?

Können Sie alle diese Fragen mit Ja beantworten, legen Sie los.

Der Artikel dazu bei 60 Second Marketer: Make Mobile Work by Making it Personal




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