Produkt-Update-Mails für begeisterte Kunden

Wer ein Produkt hat, das laufend weiterentwickelt wird, der hat einen großen Vorteil: Regelmäßig haben Sie etwas Interessantes zu erzählen.

Schicken Sie Ihren Nutzern also Produkt-Update-Mails. Doch wie sorgt man dafür, dass diese gelesen werden?

Screenshot Vero-Blog

Das Vero-Blog gibt gute Tipps für alle, die Marketing für SaaS oder andere Software machen.

Jimmy Daly vom Marketing-Automation-Anbieter Vero gibt in seinem Blog einige wertvolle Tipps dazu.

Diese sind besonders interessant für alle, die Software anbieten, speziell SaaS-Software bzw. online-Dienste. Denn bei diesen ändert sich oft im Wochenrhythmus etwas.

Aber auch wer nicht so häufig Änderungen durchführt, kann diese Taktik nutzen: Ein Produkt mit vielen Funktionen und/oder Einsatzmöglichkeiten bietet auch aus sich selbst heraus genug Gesprächsstoff, um regelmäßig wertvolle Inhalte an die Nutzer zu verschicken.

Klare Zielgruppe ansprechen

Sprechen Sie mit jeder einzelnen Mail nur eine bestimmte Nutzergruppe an. Machen Sie schnell deutlich, für wen die Funktion interessant ist, mit der Sie sich im aktuellen Mailing befassen.

Außerdem können Sie Ihre Zielgruppe natürlich segmentieren (siehe Die 4 Fehler bei der Segmentierung, die man vermeiden sollte).

Denken Sie beim Schreiben daran:

Update-Mails sind für die Fans, nicht für neue Interessenten.

Mit diesen Mails halten Sie die aktuellen Kunden bei Laune, Sie bringen sie dazu, Ihnen treu zu bleiben oder vielleicht weitere Lizenzen zu erwerben oder zu einem leistungsfähigeren Preismodell zu wechseln.

Neue Kunden gewinnen Sie besser mit anderen Arten von Mailings.

Nutzen darstellen, keine Funktionen

Auch wenn Sie selbst noch so begeistert sind von einer neuen Funktion: Die Nutzer interessieren sich nur dafür, was sie davon haben.

Erklären Sie also immer als erstes, wie viel Arbeit der Nutzer sich spart, oder wie viel besser die Ergebnisse sind oder welchen anderen Vorteil er hat. Die eigentliche Funktion und die Technik dahinter können Sie dann als zweiten Schritt erklären, wenn Sie sicher sind, dass die Nutzer sich dafür interessieren.

Regelmäßig schreiben

Haben Sie einmal einen Versendungsrhythmus festgelegt, bleiben Sie dabei.

Auch wenn Sie einmal nichts Neues zu berichten haben, schreiben Sie das Mail. Erzählen Sie von geplanten Änderungen, vom Feedback, das Sie bekommen haben oder von wenig genutzten Möglichkeiten, die schnelleres/besseres Arbeiten erlauben.

Noch mehr Tipps und einige schöne Beispiele finden Sie im englischen Beitrag:

3 Tips for Better Product Update Emails




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