Schnelle Reaktionen für höhere Öffnungsraten

Der Schlüssel für erfolgreiches Marketing ist Relevanz – vor allem beim E-Mail-Marketing. Ein garantierter Schub für die Relevanz Ihrer Newsletter ist das Realtime Marketing.

Dahinter verbergen sich zwei recht unterschiedliche Konzepte, die aber beide viel Potenzial haben.

Dem Empfänger das bieten, was er gerade will

Unter dem Begriff Realtime Marketing oder Echtzeit Marketing verstehen nicht alle das Gleiche.

Manche bezeichnen damit die Möglichkeit, Empfänger mit den Informationen zu versorgen, die sie aktuell gerade brauchen. Dazu muss man wissen, wo der (potenzielle) Kunde gerade steht.

Mehr dazu siehe hier im Blog: Customer Journey – wissen, was der Kunde will. Das fällt in in den Bereich des Lead Management . Die Erfolge damit sind überzeugend. Denn bekommt der Empfänger Ihre Informationen genau dann, wenn er sich gerade für diese interessiert, wird er sie aller Wahrscheinlichkeit nach gleich ansehen.

Auf aktuelle Ereignisse reagieren

Andere meinen mit dem Begriff Realtime Marketing das spontane Reagieren auf aktuelle Ereignisse. Das findet vor allem in den Sozialen Medien statt, kann aber auch in E-Mail-Newslettern funktionieren.

Der legendäre Tweet von Oreo während des Stromausfalls des TV-Events Super Bowl

Der legendäre Tweet von Oreo während des Stromausfalls des TV-Events Super Bowl

Ein Beispiel ist die Kampagne der Autovermietung Sixt, die sich während des Bahnstreiks über die Gewerkschaft Deutscher Lokführer lustig machte. Oder die Kekshersteller von Oreo, die während des Stromausfalls bei der Übertragung des Super Bowl anmerkten, dass man Oreos auch im Dunkeln essen kann. Es geht aber auch harmloser: Uber ließ seine Fahrer im brütend heißen Sommer 2014 Eis und Sonnenbrillen verteilen.

An den Beispielen sieht man: Realtime Marketing kann sehr unterschiedlich sein. Für manche Aktionen muss man sehr schnell reagieren, andere kann man in Ruhe vorher planen. Dass es im Sommer einmal längere Zeit heiß ist, damit kann man ziemlich sicher rechnen. Solche eine Aktion kann man schon an einem verregneten Frühjahrstag organisieren und dann starten, wenn im Juli das Thermometer auf über 35 Grad steigt.

Mehr Spontanität braucht man natürlich, wenn man auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren will. Und vor allem braucht man dafür Marketing-Verantwortliche mit Gespür für Timing und Inhalte. Und Chefs, die hinter ihnen stehen.

Aber selbst die Kampagne von Oreo war langfristig vorbereitet. Der Zufall kam den Verantwortlichen hier zur Hilfe, der ihnen zusätzliche Aufmerksamkeit beschert hat. Aber die Fernsehwerbung während der Spielpausen war natürlich schon Monate vorher gebucht worden.

Der Grund, warum Realtime Marketing so gut funktioniert, ist die Relevanz. Wir Menschen interessieren uns vor allem für die Dinge, die aktuell sind. Und wenn Marketing hier ansetzt, hat es bessere Chancen. Probieren Sie es aus!




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