Segmentierungstipps für mehr Engagement Ihrer Empfänger

Jeder Mensch ist anders, und jeder hat seine spezifischen Bedürfnisse. Je besser Sie auf diese eingehen, desto erfolgreicher sind Ihre Mail-Kampagnen.

Daher ist es so wirkungsvoll, nicht einfach allen Empfängern die gleichen Mails zu schreiben, sondern die Liste zu segmentieren.


Das Thema Segmentierung der Empfängerliste war schon öfter Thema hier im Blog (siehe z.B. Nutzersegmentierung – jedem nach seiner Fasson).

Typische Segmentierungskritieren sind:

  • Branche
  • Position ("job description")
  • Geschlecht
  • Alter
  • Wohn- bzw. Arbeitsort

Wenn Sie das Verhalten Ihrer Empfänger verfolgen, dann können Sie auch nach solchen Kriterien segmentieren:

  • Öffnungs- / Klickverhalten
  • Interaktion mit Website
  • bisherige Käufe

Im Marketing Sherpa Blog finden sich drei gute Beispiele, wie Sie Ihre Empfängerliste weiter segmentieren können.

25% mehr Einnahmen durch mehr Mails

Der Bürowaren-Shop JAM Paper’s hat das Verhalten seiner Kunden unter die Lupe genommen. Dabei haben sie festgestellt: ihre Kunden unterscheiden sich deutlich in ihrem Kaufverhalten. Manche bestellen nur einmal im Jahr, andere monatlich und wieder andere sogar wöchentlich.

Ausgehend davon berechneten sie die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Käufen und schickten den Kunden eine angepasste Mail, wenn der nächste Einkauf überfällig war.

Der Erfolg: 45% Konversionsrate für diese Mailings.

Social Media Mining

Das nächste Beispiel ist in Deutschland in der Form nicht zur Nachahmung empfohlen: Ein Hersteller von Bekleidung hat die Social Media Profile seiner Empfänger analysiert und u.a. so das Geschlecht seiner Kunden herausgefunden. Das ist datenschutzrechtlich ebenso problematisch wie es auch vielen Kunden ein komisches Gefühl geben dürfte.

Aber was man dennoch aus dem Fallbeispiel lernen kann: Wenn Sie solche Informationen von Ihren Empfängern selbst bekommen haben, spricht nichts dagegen, Mailings z.B. nach dem Geschlecht getrennt zu machen. Frauen sehen dann das beworbene T-Shirt an einem weiblichen Model, Männer an einem männlichen.

Und was man außerdem tun kann: Sich in den Sozialen Medien umsehen, welche Interessen die eigenen Fans haben. Stellen Sie zum Beispiel fest, dass diese sich für Fußball interessieren, können Sie andere Dinge anbieten, als wenn sie herausfinden, dass sie mehr an Kunstausstellungen interessiert sind.

Rettung verlassener Einkaufswägen

Das letzte Beispiel ist eine Automail-Kampagne. Diese wird ausgelöst, wenn ein Kunde im Webshop Produkte in den Warenkorb legt, aber nicht zur Kasse geht.

Am nächsten Tag bekam er ein Mail mit dem Hinweis, dass der Warenkorb noch bereitsteht.

Am übernächsten gab es einen weiteren Hinweis und in der letzten Mail nach vier Tagen wurde dem Kunden 5% Rabatt angeboten.

Diese Kampagne hatte eine Öffnungsrate von 41% und in den geöffneten Mails klickten 56% der Empfänger auf einen Link.

Den Artikel zum Nachlesen finden Sie hier:
Email Marketing: List segmentation tips using social media and online behavior




Keine Kommentare möglich.