Social Data – kostenloses Kundenfeedback nutzen

Viele Nutzer geben kostenloses Feedback, wie Sie Ihre Produkte bzw. Dienstleitungen verbessern können. Unter dem Schlagwort “Social Data” wird das Feedback gesammelt, das via eMail, Facebook, Twitter etc. hereinkommt. Die Dienstleister bazaarvoice haben gut zusammengefasst, wie diese Daten derzeit von großen Unternehmen in USA genutzt werden.

Nur der, über den man spricht, erfährt etwas

Um Social Data zu nutzen, muss Ihr Unternehmen natürlich eine gewisse Größe haben, um auf eine relevante Menge von Feedback zu kommen. Aber Größe heißt hier nicht Umsatz in Millionenhöhe, hunderte von Mitarbeitern oder Filialen in vielen Ländern der Welt. Größe heißt in dem Fall Sichtbarkeit in den Sozialen Medien. Denn nur, wenn hier über Sie geredet wird, können Sie diese Informationen auch sammeln und verwerten.

Regen Sie Gespräche an

Eine große Firma muss sich darum nicht zwingend kümmern – auch wenn Coca Cola nicht selbst in allen relevanten Kanälen vertreten wäre, auch dann würden die Menschen dort über diese Marke sprechen. Sind Sie aber nicht so bekannt, tun Sie gut daran, diese Unterhaltungen anzustoßen. (Und auch wenn Sie bekannt sind, ist das Engagement hier natürlich hier zu empfehlen um die Gespräche steuern zu können – aber das ist ein anderes Thema.)

Hören Sie zu

In einer Befragung von bazaarvoice gaben 83 Prozent der Produkt-/Marketing-Verantwortlichen an, dass Soziale Medien ein Indikator dafür sind, welche Trends und Vorlieben der Nutzer in nächster Zeit bedeutend werden. 80 Prozent der Marketer gaben an, dass diese Daten für sie wichtig sind, um die Einschätzung der Kunden einzelner Produkte zu erfahren.

Diese Informationen stehen jedem zur Verfügung. Alles, was Sie machen müssen ist, sich in die Sozialen Netzwerke zu begeben und dort zu verfolgen, was man über Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Produkte spricht.
Mit diesem qualitativen Ansatz haben Sie schon viel gewonnen, und Sie haben kostenlos Informationen bekommen, für die Sie früher eine Marktforschungsunternehmen mit Fokusgruppen oder Ähnlichem beauftragen mussten.

Fragen Sie nach

Wenn Sie sich bei Facebook, Twitter etc. engagieren, können Sie solche Untersuchungen sogar selbst initiieren. Fragen Sie einfach nach bei Ihren Fans/Followern. Das klappt natürlich am besten, wenn Sie sich längerfristig engagieren und nicht einseitig Mitarbeit von den Kunden erwarten, sondern wenn Sie diesen auch etwas zurückgeben.

Außerdem sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass nur Fan/Follower wird, wer Ihnen grundsätzlich positiv gegenüber steht.

Aber auch andere Nutzer sprechen über sie, wenn Ihre Marke etwas bekannter ist. Machen Sie sie sich also immer wieder einmal auf die Suche nach solchen Informationen in den verschiedenen Netzwerken.

Die Gesamtschau macht’s

Und wenn Sie richtig einsteigen wollen in Social Data, dann können Sie quantitative Auswertungen machen, um nicht nur ein Gefühl für die Einstellungen Ihrer Kunden zu bekommen, sondern um messbare Fakten zu generieren.

Dabei können Sie unter anderen folgende Informationen verwerten:

  • Kommentare
  • Likes, Favs, Retweets
  • Soziodemografische Daten der Poster/Schreiber (Alter, Geschlecht…)
  • Vernetzung der Poster
  • Andere Vorlieben der Poster



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