Social Sharing-Links in eMails richtig nutzen

Um mit Ihren Mailings noch mehr Nutzer als die eigentlichen Empfänger zu erreichen, sind Social Sharing Links am Ende jedes Beitrags als Standardeinstellung für jede Mail sinnvoll. Noch besser aber ist es, wenn man Social Sharing zumindest von Zeit zu Zeit geplant einsetzt. Im Folgenden daher ein paar Tipps, wie Sie mit Buttons zu Twitter, Facebook & Co mehr Traffic generieren.

Wählen Sie die richtigen Sozialen Netzwerke

Die wenigsten Nutzer sind sowohl auf Twitter, auf Facebook, auf Xing und gleichzeitig auch auf Google+ registriert. Sie sollten daher nicht einfach alle möglichen Netzwerke verlinken – je mehr Icons, desto unübersichtlicher wird es und desto weniger wahrscheinlich wird eines geklickt.

Hinzu kommt: Selbst wenn die Nutzer bei allen Netzwerken sein sollten – der Effekt des Teilens ist um so größer, je konzentrierter das passiert. Bekommen Sie 100 Tweets, 200 Likes und 50 Erwähnungen auf Xing, dann schaffen Sie es damit kaum auf die jeweiligen Listen mit aktuellen Themen. Je mehr Menschen gleichzeitig in einem Sozialen Netzwerk ihren Beitrag teilen, desto höher ist dessen Sichtbarkeit.

Wählen Sie daher mit Bedacht, welche Teilen-Buttons Sie welchen Empfängern anbieten. Für einen B2B-Newsletter z.B. eignet sich vor allem Xing, bei Mode eignet sich Pinterest besonders etc.

Überlegen Sie sich einen Grund, warum man den Link teilen sollte

Überlegen Sie sich: Warum sollte man einen Link zu Ihnen weitergeben? Haben Sie ein besonderes Angebot? Etwas Spezielles? Was Witziges?

Überlegen Sie sich, wo Sie die Buttons einbinden

Auch die Platzierung der Teilen-Buttons sollte nicht willkürlich sein, sondern dem Lesefluss folgen. Der logische Platz ist am Ende eines Beitrags oder am Ende des Newsletters. Stehen die Buttons ganz am Ende, muss durch die Gestaltung klar werden, ob man damit einen Link zum gesamten Newsletter teilt oder nur zum letzten Beitrag.

Sehen Sie sich später an, welche Buttons wie oft genutzt wurden. Mit einem Split-Test können Sie verschiedene Platzierungen testen.

Formulieren Sie einen klaren Call to Action

Schreiben Sie vor dem Link/Icon, warum der Empfänger die Nachricht teilen sollte. Einfach nur

Punktestand auf Facebook teilen

ist OK. Aber viel effektiver ist es, etwas zu schreiben wie:

Beeindrucken Sie Ihre Freunde! Punktestand auf Facebook teilen.

Schreiben Sie die Nachrichten mit Bedacht

Vernünftige Buttons, mit denen die eMail-Empfänger Links zu Ihren Inhalten auf Twitter oder Facebook weitergeben, haben eine vorformulierte Nachricht. Etwa

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, gefolgt von der URL zum Content. Oder:

Lesenswert: ‘Social Sharing-Links in eMails richtig nutzen’.

Je mehr sich ein Benutzer in dieser Formulierung wiederfindet, desto eher wird er sie übernehmen. Tragen Sie also nicht zu dick auf und denken Sie daran, den Text aus Sicht des Benutzers zu formulieren, nicht aus Ihrer. Selbst wenn er den Text übernehmen sollte, wirkt die Nachricht ansonsten wenig glaubhaft und erreicht die gewünschte Wirkung nicht.

Machen Sie die Nachricht nicht zu lang, damit der Nutzer noch etwas ergänzen kann. Auf Twitter stehen nur 140 Zeichen zur Verfügung. Muss der Nutzer lange nachdenken, wie er Ihren Text kürzt, kann es sein, dass es ihm zu anstrengend wird und er das Teilen sogar sein lässt.




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