Abwechslung & Überraschung durch ungewöhnliche Mails

Nutzer lesen so gut wie keine Texte – im Web nicht, und nicht in E-Mails. Die Empfänger Ihrer Newsletter sind notorisch in Zeitnot. Zeigen Sie Einfühlvermögen in diese Nöte Ihrer (potenziellen) Kunden, und machen Sie ihre Mails so kurz wie möglich.

Und doch: Ihre Empfänger wollen lesen, was Sie schreiben – sonst hätten sie Ihren Newsletter nicht abonniert. Was also tun? Sind Teaser die beste Lösung? Also kurze Anreiß-Texte, die Lust auf den Inhalt machen sollen und nach dem Klick auf “mehr” den ganzen Text zeigen?

Oder gibt es vielleicht einen besseren Ansatz?

Fotos Türen

Machen Sie mal was
anders, dann fallen Sie
auf.

Bewährt hat sich eine gesunde Mischung. Es kommt also auf den richtigen Rhythmus an, in der Sie kurze und längere Mails aufeinander folgen lassen.

Sind Ihre Mails immer nur zehn bis zwanzig Zeilen lang, dann signalisieren Sie mit einer ellenlangen Mail, die über drei Bildschirmhöhen geht, dass Ihnen dieses Thema wirklich am Herzen liegt. Und dass der Empfänger hier eine ganze Menge Inhalt geboten bekommt.

Und umgekehrt: Schreiben Sie normalerweise lange, tiefgründige Texte, dann bekommen Sie mit einem Zehnzeiler die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Ihrer Leser. Mit einer solchen Mail vermitteln Sie Dringlichkeit und Aktualität. Hat der Text dann eine klare Handlungsaufforderung und/oder enthält er ein attraktives Angebot, ist Ihnen der Erfolg fast schon sicher.

Doch übertreiben Sie es mit der Abwechslung nicht. Weichen Sie zu häufig vom gewohnten Muster ab, wirkt Ihr Newsletter unvorhersehbar und schlecht geplant. Empfänger erwarten Konsistenz und sind immer herausgerissen, wenn diese Erwartung nicht erfüllt wird. Heben Sie sich diese Technik als für gelegentliche Knalleffekte auf.