Befragungen – was können wir erwarten?

Ständig hören wir, dass die Relevanz ist, was über den Erfolg unserer Newsletter und generell unseres Content Marketing entscheidet. Daher ist es so wichtig zu wissen, welche Fragen unsere Nutzer umtreibt, welche Probleme sie haben. Wie Sie das herausbekommen, dazu haben wir Ihnen kürzlich ein paar Tipps gegeben: Wie wir wissen was Kunden quält

Doch alle diese vorgestellten Methoden sind indirekt. Können wir nicht einfach nachfragen? Ja, wir können – wenn wir wissen, dass wir die Ergebnisse nicht wortwörtlich nehmen dürfen.

Abbildung Fragezeichen

Die scheinbar einfachste Möglichkeit, zu erfahren, was Nutzer wollen: Fragen.

Denn wenn Sie Nutzer fragen, dann bekommen Sie Meinungen. Und die können sich durchaus von dem unterscheiden, was Nutzer wirklich tun – also was sie wirklich anklicken und was sie wirklich kaufen.

Wer z.B. ein Buffet danach plant, was die Nutzer sagen, das sie gerne essen würden, der wird jede Menge Salat und Gemüse vorsehen, ein paar leichte Gerichte und nur sehr wenig Fleischgerichte und Desserts. Und er wird feststellten, dass fast immer große Mengen Salat und Gemüse übrig bleiben, die fettigen, ungesunden Gerichte dagegen bis auf den letzten Rest aufgegessen sind.

Genauso kaufen wir alle meist die Software, die den größten Funktionsumfang hat – auch wenn wir bei Befragungen angeben, dass wir lieber einfachere Programme hätten, die nur das können, was wir wirklich brauchen.

Was wir ebenfalls nicht mit Umfragen herausbekommen ist, wie unsere zukünftigen Newsletter, Produkte oder Anwendungen aussehen sollen. Denn wir Menschen können uns neue Dinge nur schwer vorstellen, wir hängen gedanklich zunächst am Bekannten. Um wirklich neue Ideen zu entwicklen braucht es einen strukturierten Prozess der Ideenfindung.

Dazu gibt es das schöne Zitat von Henry Ford – der den modernen Automobilbau in Fabriken begründet hat:

Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt, schnellere Pferde.

Was wir aber durchaus in Umfragen herausbekommen ist, welche Sorgen und Probleme die Nutzer haben. Wie ihnen unsere derzeitigen Inhalte oder auch Produkte gefallen. Wie sie unsere Position im Vergleich zur Konkurrenz einschätzen.

Und wir können auch nachfragen, was sie sich in Zukunft von uns, unserem Mails oder unserem Angebot wünschen. Das sollten wir aber wie gesagt mit der gebotenen Vorsicht interpretieren. Keinesfalls eignen sich die Antworten auf solche Fragen dazu, diese 1:1 umzusetzen.

Behalten Sie dies im Hinterkopf, gewinnen Sie mit Befragungen wertvolle Erkenntnisse, die Ihnen helfen, Ihr Angebot zu verbessern und für die Kunden bzw. Interessenten hochwertige Informationen bereitzustellen.




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