Der Posteingang – Gegenwart & Zukunft

Wie viele eMail-Adressen haben Sie? Können Sie die Frage beantworten, ohne lange zu überlegen? Und haben Sie auch an die vielen Dienste gedacht, bei denen außerdem persönliche Nachrichten für Sie ankommen – wie etwa bei Facebook oder Xing?

Überall dort können Sie theoretisch in Kontakt treten mit potenziellen Kunden – dazu müssen Sie aber ersteinmal wissen, wo Sie diese finden. Und, um Ihre Leser zu verstehen, sollten Sie wissen, wie sie ihre Mails lesen.

Die Meisten haben heute mindestens zwei eMailadressen:

  • eine private
  • eine geschäftliche

Menschen, die viel im Web unterwegs sind, haben meist noch einen Account, über den sie Newsletter abonnieren. Wer Kundenbetreuung/Support oder Marketing macht, der hat meist noch einige weitere Mailadressen.

Zur Frage, wie diese Mails gelesen werden, habe ich wertvolle Informationen im Beitrag „The role of email marketing in and inbound marketing world“ gefunden. Dieser ist in MarketingSherpa’s Special Report: The top 5 speakers from MarketingSherpa’s Email Summit 2011 (Link leider nicht mehr verfügbar) nachzulesen.

Welche Posteingänge werden regelmäßig geöffnet?

Zusätzlich zum privaten und geschäftlichen Account kommen je nach Zielgruppe noch

  • Facebook
  • Xing
  • Twitter
  • LinkedIn
  • Youtube
  • Myspace, StudiVZ, Flickr, Instagram …

In dem Bericht ist eine Studie zitiert, nach der über die Hälfte der Teilnehmer regelmäßig auch bei Facebook und LinkedIn nachsehen, ob sie neue Nachrichten haben. Ein Viertel macht das auch bei Twitter.

Wo werden Mails gelesen?

Nach diesem Beitrag ist Microsoft Outlook mit einem Drittel noch immer das verbreitetste Programm zum eMail-Empfang. Es folgen Yahoo Mail (das in Europa weniger wichtig ist) und MSN/Hotmail. Apples „Mail“ kommt auf zehn Prozent, Google Mail auf sieben.

Die mobilen Geräte liegen jetzt schon bei 12 Prozent. Die Autoren weisen dabei darauf hin, dass dieser Wert sicher zu niedrig ist. Denn wer über den Browser auf seinem Smartphone auf Google Mail oder Outlook/Exchange zugreift, wird in dieser Statistik nicht als mobiler User erfasst – ebenso bleiben Blackberry-Nutzer außen vor. Die korrekte Zahl liegt wohl eher über 20 Prozent.

Daher sollten Ihre Mails folgende Eigenschaften haben:

  • kurz
  • klar gegliedert
  • ohne Bilder sofort verständlich
  • auch auf einem kleinen Bildschirm lesbar

Fazit

Das heißt, die klassische „Inbox“ wird immer seltener. Wenn wir an die Empfänger unserer Newsletter denken, dürfen wir nicht davon ausgehen, dass sie alle an ihrem Schreibtisch sitzen und mit Outlook oder einem Webmailer unsere eMail lesen. Sie sind immer häufiger unterwegs oder in sozialen Netzen. Sehen Sie also unbedingt auch Möglichkeiten vor, die Inhalte Ihre Newsletter auf Twitter, Facebook & Co weiterzugeben.




Keine Kommentare möglich.