Die 7 Top-Drip-Kampagnen

Für Marketing Automation braucht man als erstes eine technische Lösung. Doch damit ist es natürlich nicht getan. Hat man die gefunden und eingerichtet, liegt erst das Werkzeug bereit.

Dann geht es an die Arbeit: Die Abläufe definieren und vor allem die Inhalte erstellen. Ein wichtiger Teil davon sind Drip-Kampagnen – auch Autoresponder– oder Dripping-Kampagnen genannt.
Diese beliefern Interessenten automatisch in regelmäßigen Abständen per E-Mail mit relevanten Inhalten. Doch welche Inhalte eigenen sich? Im Folgenden 7 Tipps, wo Sie ansetzen können.

1. Willkommensmail Newsletter

Symbolbild Drip Kampagnen

Drip-Kampagnen heißen so, weil die Mails beim Empfänger sacht
in die Inbox tröpfeln (to drip = tropfen). So nähren sie das zarte
Pflänzchen des Kundeninteresses.

Der Klassiker, auf den praktisch niemand verzichtet, sind die Willkommensmails. Meldet sich jemand für Ihren Newsletter an, ist er aktuell hoch motiviert, Ihre Mails zu öffnen. Er hat sich gerade mit Ihnen und Ihren Themen beschäftigt. Daher ist es am besten, ihm auf der Stelle eine Bestätigung zu schicken.

Das ist nicht nur sinnvoll, weil er dann gleich weiß, dass Eintragen und Klick auf den Opt-in-Link funktioniert haben. Es ist vor allem auch höflich und Sie können den Empfänger bitten, Ihre Adresse in seine Kontaktliste aufzunehmen, damit Sie nicht im Spam landen.

Schließlich ist es eine Möglichkeit, mit dem Neuabonnenten in Kontakt zu treten. Fragen Sie ihn, welche Themen ihn interessieren. Oder verweisen Sie auf andere Kanäle wie Twitter, Facebook oder Xing-/LinkedIn-Gruppen, wenn Sie solche betreiben.

2. Informationsanfrage

Möchte ein potenzieller Käufer/Auftraggeber etwas von Ihnen wissen, sollten Sie ihn so persönlich wie möglich betreuen. Und dennoch können Sie hier die Möglichkeiten der Automation nutzen. Denn oft sind es die gleichen Fragen, welche in den Anfragen auftauchen. Und so können Sie den Interessenten nicht nur die erste Frage beantworten, mit der er zu Ihnen kam. Sondern Sie können ihm im Lauf der nächsten Tage oder Woche immer mal wieder ein E-Mail schicken mit zusätzlichen Informationen.

3. Supportanfrage

Wer sich an den Support wendet, der hat ein Problem. Und das sollten sie so schnell wie möglich lösen. Gelingt Ihnen das, dann spricht nichts dagegen, den Kunden in eine kurze Drip-Kampagne weiterzuleiten. In dieser können Sie ihn zum Beispiel Zusatzfunktionen Ihres Produktes näherbringen. Oder natürlich Updgrade-Möglichkeiten zeigen. Es versteht sich von selbst, dass Sie dabei Fingerspitzengefühl brauchen. Der Kunde sollte nie den Eindruck haben, Sie wollen ihn zu etwas drängen. Fragen Sie sich bei jeder Mail: Wird sich der Empfänger wirklich freuen, diese zu bekommen? Bringt sie ihm tatsächlich nützliche Informationen?

4. White Paper-Download

Auch diese Möglichkeit nutzen viele – eben weil sie so erfolgversprechend ist. Wer seine Mailadresse hergibt, um dafür ein White Paper oder Ähnliches herunterzuladen, der hat sein Interesse an Ihren Inhalten kundgetan. Und wird sich daher in den meisten Fällen freuen, wenn er weitere – selbstverständlich hochwertige und für ihn relevante – Inhalte von Ihnen in den nächsten Tagen erhält.

5. Neukunden-Willkommen

Neue Kunden haben ebenso wie Neuabonnenten eine besondere Behandlung verdient. Dabei sollten Sie nicht nur Höflichkeiten bieten – jeder bekommt schon Mails genug. Liefern Sie wirklich relevante, neue Inhalte. Zeigen Sie, wie man Ihre Produkte, Ihre Site oder Ihren Service noch effizienter nutzt. Wie man damit Dinge macht, die nicht auf der Hand liegen. Oder wie man Hilfe bekommt, wenn man mal alleine nicht weiterkommen sollte.

6. Kurs neue Version/Produkt

Drip-Kampagnen erstellen mit CampaignDesigner

Mit einer Lösung wie Evalanche stellen Sie Ihre Dripping-Campaigns
visuell zusammen.

Haben Sie ein wichtiges neues Produkt, bringen Sie eine neue Version heraus oder gehen Sie neue Wege, dann bieten Sie einen kleinen Autoresponder-Kurs an. Wer sich für den einschreibt, der bekommt vorab Insider-Informationen, die auf anderem Wege erst später zu bekommen sind. So wecken Sie frühzeitig Interesse und geben den Abonnenten das Gefühl, ganz vorn mit dabei zu sein. Achten Sie aber darauf, dass Sie sich nicht von der Begeisterung für Ihr neuestes Ding davontragen lassen – stellen Sie immer die Vorteile für den Nutzer in den Mittelpunkt.

7. Event-Begleitung

Eigene Events können Sie im Vorfeld vorbereiten mit Autoresponder-Kampagnen. Oder Sie bieten für alle, die nicht persönlich dabei sein können, eine tägliche Zusammenfassung, bei der Sie die Tages-Highlights vorstellen. Das können Sie natürlich auch bei Veranstaltungen tun, die Sie nicht selbst veranstalten – wie Messen, Kongressen oder sogar Sportveranstaltungen, wenn das zu Ihrer Zielgruppe passt.

Das richtige Format für Ihre Drip-Kampagnen wählen

Noch ein wichtiger Tipp zum Abschluss: Nutzen Sie in jeder Kampagne unterschiedliche Typen von Content. Denken Sie an:

  • Links zur Website mit Zusatzinfos
  • PDFs/E-Books zum Download
  • Checklisten
  • Vorlagen
  • Videos
  • Audio/Podcasts
  • Sonderangebote/Aktionen

Dadurch werden Ihre Kampagnen abwechslungsreicher. Sie können jedes Medium für das nutzen, wofür es besonders gut geeignet ist.

Und, vor allem: Die Reaktionen der Empfänger erlauben Ihnen, die Inhalte für die nächsten Drip-Kampagnen besser anzupassen. Welche Medien kamen am besten an? Welche wurden genutzt/heruntergeladen/angesehen? Und Sie können sogar davon ausgehend die Kampagne selbst steuern – Marketing Automation macht’s möglich. Nutzer, welche besonders gut auf Videos ansprechen, bekommen dann automatisiert im Laufe der weiteren Kampagne mehr Videos. Nutzer, die mehrere Checklisten heruntergeladen haben, können Sie mit weiteren nützlichen Checklisten versorgen.

So kann Marketing Automation seine ganzen Stärken ausspielen und Sie entdecken schnell die vielen Möglichkeiten, die es bietet.