Emotionale Ansprache für erfolgreichere eMails

Welche eMails machen Sie selbst auf? Und welche lesen Sie besonders gern? Die meisten werden nach etwas Nachdenken auf diese Frage antworten: eMails, die emotional ansprechen. Denn natürlich abonniert man normalerweise Newsletter, um sich zu informieren. Aber dann, wenn man sich emotional berührt fühlt, dann gefällt einem etwas besonders gut.

Welche Emotionen kann ich also ansprechen, um den Empfänger meiner eMail zu „kriegen“? Im Folgenden eine Liste von Emotionen, die sich natürlich nicht gleichermaßen eigenen, aber es lohnt sich, um darüber nachzudenken, was Menschen antreibt.

Bequemlichkeit

Wer seinen Empfängern verspricht, Arbeit zu sparen, der hat die Aufmerksamkeit sicher. Aber leere Versprechungen helfen dabei nicht, im Gegenteil.

Eitelkeit

Komplimente hört jeder Mensch gern. Kriecher mag jedoch niemand. Sie können gelegentlich versuchen, Ihren Empfängern zu schmeicheln, nur tragen Sie keinesfalls zu dick auf.

Stolz

Statussymbole erfüllen eine wichtige Funktion. Das sind nicht nur teure Autos oder Smartphones und Klamotten. Auch die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Sozialen Netz sagt etwas über den Status – oder die Anzahl der Follower dort.

Gier

“Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier”, soll Gandhi mal gesagt haben. Gier und Geiz sind sehr eng verwandt. So locken Schnäppchen- oder “3für2″Angebote und verführen nicht selten zu spontanen Käufen. Aber auch die Empfehlungs-Mails kann man hier einordnen: Wer die ersten zwei Staffeln einer Serie gekauft hat, will wahrscheinlich auch die dritte.

Lust

Sex sells, immer noch. Was nicht heißt, dass Sie mit leicht bekleideten Menschen oder anzüglichen Texten arbeiten sollten. Aber denken Sie daran, dass Menschen auch (Ge-)Lüste haben – nicht nur körperliche. Die intellektuellen lassen sich etwas leichter adressieren, die Ansprache der körperlichen gehört zur hohen Schule der Werbung.

Angst

Angst muss nicht nur die Angst vor dem Unbekannten, Krankheit oder anderen schlimmen Dingen sein. Angst hat auch viele harmlosere Formen, die durchaus einen positiven Aspekt haben. Zum Beispiel die Angst, wichtige Informationen zu verpassen – ein klassischer Grund, um einen Newsletter zu abonnieren. Sprechen Sie diese Angst an, dann sollten Sie aber auch gleichzeitig die Beruhigung mitliefern: Im Falle der Angst, etwas zu verpassen geben Sie Ihren Empfängern das Gefühl, dass sie sich dank Ihrer Informationen diesbezüglich entspannen können.

Altruismus

Es macht den Menschen aus, dass er sich nicht nur für sich selbst interessiert, sondern auch für das Wohlergehen anderer. Wenn es ihn nichts kostet, aber auch wenn er dafür Aufwand oder Geld investieren muss. Auch Gerechtigkeit ist etwas, das vielen Menschen sehr wichtig ist, wenn sie von ihrer offensichtlichen Missachtung erfahren.

Fazit: Bewusst handeln

Denken Sie also bei Schreiben Ihres nächsten eMail-Newsletters darüber nach, welche Emotionen Sie bewusst oder unbewusst ansprechen. Das kann helfen, Ihre Leseransprache noch zu verbessern.




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