Email Kampagnen, die jeder kennen sollte

Newsletter Kampagnen und Email Kampagnen gehören zu den beliebtesten Online Marketing-Instrumenten – auch weil sie sehr effizient und vielfältig einsetzbar sind. Denn neben klassischen Newslettern es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, die Ihnen im Email-Marketing zur Verfügung stehen. Nutzen Sie bisher nur Newsletter, dann lesen Sie unbedingt weiter und setzen Sie auf unterschiedliche Mailing-Kampagnen. Wir verraten Ihnen, welche Newsletter Arten und Email Typen es gibt und wie Sie deren Potenzial voll ausschöpfen. Erfahren Sie mehr zu:

  • Newsletter Kampagnen
  • Transaktionsmailing
  • Trigger Mails
  • Standalone Mailings
  • Autoresponder Kampagnen
  • Nurturing Kampagnen

Jetzt kostenloses E-Book zum Thema „Erfolgreiches Email Marketing im B2B“ downloaden!

Sie möchten mehr über die vielfältigen Möglichkeiten der Email Kommunikation im B2B erfahren? In unserem E-Book finden Sie zahlreiche Praxistipps und konkrete Umsetzungsszenarien für automatisierte Email-Kampagnen – inkl. Infografik. Laden Sie sich unser E-Book jetzt herunter!

Jetzt herunterladen

1. Newsletter Kampagnen

Für Newsletter Kampagnen ist es charakteristisch, dass sie langfristig angelegt sind und der Versand regelmäßig erfolgt. Sie haben normalerweise den gleichen Versandzeitpunkt, also etwa immer den Anfang eines Monats. Die Newsletter-Inhalte können informierend, aber auch werblich sein. Diese Kampagnen eignen sich besonders gut, um Informationen und Angebote zielgruppenspezifisch auszurichten und personalisiert auszuspielen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Newsletter visuell, in der Häufigkeit, beim Umfang und den Inhalten einheitlich bleiben.

Welche Newsletter Arten bzw. Newsletter Kampagnen gibt es?

  • Themen-Newsletter
  • Produkt-Newsletter
  • Verkaufs-Newsletter
  • Zielgruppenspezifische Newsletter wie Kunden-, Interessenten-, Partner- oder Sponsoren-Newsletter
  • Event-Newsletter

2. Transaktions-Mails

Transaktions-Mails sind E-Mails, die Sie verschicken, wenn ein Kunde oder Interessent mit Ihnen in Kontakt getreten ist. In den meisten Fällen ist das eine Bestellung. Es kann aber auch die Anforderung von Informationsmaterial sein, eine Terminvereinbarung oder Ähnliches. Transaktionsmails sind notwendig, um die Anfrage des Kunden/Interessenten zu beantworten und daher sind sie meist nicht werblich. Dennoch sind auch diese Mails ein wichtiges Marketinginstrument, das Sie als solches nutzen können. So haben Sie in Transaktionsmails auch die Möglichkeit weiter mit dem Kunden in Kontakt zu bleiben, sofern Sie die Werbeeinwilligung (Double-Opt-in) Ihres Kunden haben.

  • Bieten Sie ergänzende Produkte oder Dienstleistungen an
  • Verlinken Sie Ihren Newsletter und fordern Sie zum Abonnieren auf.

3. Trigger-Mails

Als Trigger-Mails bezeichnet man Mails, die von einem bestimmten Ereignis ausgelöst (“getriggert”) werden. Ein solches Ereignis kann ein Datum sein, also zum Beispiel der Geburtstag eines Kunden oder ein Ereignis mit einem zeitbezogenen Auslöser.

Zeitbezogene Trigger-Mails

Zeitbezogene Trigger-Mails haben einen festgelegten Zeitpunkt, an dem ein bestimmter oder mehrere Empfänger ein Mailing erhalten. Ein Beispiel hierfür sind Weihnachts- und Geburtstagsmailings. Ein weiterer zeitbezogener Auslöser kann sich nach Ablauf einer definierten Frist aktivieren, zum Beispiel in Form eines Erinnerungsmailings, wenn ein Abonnent länger nichts gekauft hat oder beim Kunden ein Wartungstermin ansteht.

Aktionsbezogene Trigger-Mails

Aktionsbezogene Trigger-Mails hingegen lassen sich durch konkrete Handlungen, wie etwa einen Download oder den Klicken eines Links, oder erfüllte Bedingungen, beispielsweise das Erreichen eines bestimmten Lead Scores, auslösen.

Transaktionsmails

Ebenfalls zu den Trigger-Mails könnte man die unter 2. vorgestellten Transaktions-Mails rechnen, denn auch sie haben einen Trigger – die Transaktion. Die Transaktions-Mails führt man aber meist getrennt auf, weil sie ein Sonderfall sind mit spezifischen Besonderheiten.

Welche Email Arten mit Trigger (Trigger-Mails) gibt es?

  • Warenkorberinnerung
  • Jahrestags-/Jubiläumsmail
  • Wartungsmails

4. Stand-Alone-Mailings bzw. Kampagnen

Als Stand-Alone-Mailings oder Stand-Alone-Kampagnen bezeichnet man Aussendungen von einzelnen oder wenigen Mails in einem begrenzten Zeitraum.

Standalone-Kampagnen sind einmalige Kampagnen, die auf einen festen Zeitraum begrenzt sind. Sie sind autonom von anderen Kampagnen und bieten sich bei besonderen Ereignissen an. Diese Email Kampagnen Art zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen konkreten Anlass hat und sich inhaltlich mit einem bestimmten Thema befasst.

Welche Arten von Standalone Email Kampagnen gibt es?

  • Willkommenskampagne
  • Jahrestags-/Jubiläumskampagne
  • Eventkampagne

Es gibt auch Standalone-Mailings, die Unternehmen zu einem bestimmten Thema oder Anlass einmalig versenden. In diesen Fällen braucht es nicht zwingend einen Auslöser (Trigger). Beispielsweise kann man ein Standalone-Mailing mit spannenden neuen Produktfeatures an seine Kunden verschicken.

5. Autoresponder-Kampagnen

Event-Mailing-, Autoresponder-, Automailer- oder Drip-/Dripping-Kampagnen sind sozusagen Mailkaskaden. Also eine Abfolge von E-Mails, die Sie nacheinander an einen Kunden oder Interessenten automatisiert verschicken.

Der Klassiker ist eine Autoresponder-Kampagne für neue Abonnenten: Sie schicken nach erfolgreichem Double-Opt-in eine Willkommensmail. Dann nach ein paar Tagen eine weitere Mail, in der Sie z.B. auf ältere Newsletter-Inhalte hinweisen. Und noch ein paar Tage später eine Mail mit einem kostenlosen Zusatzinhalt.

Der große Vorteil solcher Mailing-Kampagnen: Sie sind individuell, da jeder Empfänger sie genau dann bekommt, wenn er persönlich an einem bestimmten Punkt ist – z.B. eben beim Abonnieren Ihres Newsletters. Und trotzdem können Sie die Kampagne über Monate bis Jahre hinweg laufen lassen – sobald sie einmal eingerichtet ist, haben Sie keine weiter Arbeit damit.

Die Abgrenzung zur Trigger-Mail ist nicht immer eindeutig – denn jede Autoresponder-Kampagne braucht einen definierten Startzeitpunkt, und das ist der Trigger. Meist spricht man von Trigger-Mail, wenn nur eine Mail verschickt wird und von Autoresponder-Kampagne, wenn es mehrere getriggerte Mails sind.

6. Nurturing Kampagnen

Nurturing Email Kampagnen arbeiten auf ein konkretes Ziel hin, wie etwa die Kontaktaufnahme mit dem Vertrieb, die Bestellung eines Produkts oder die Teilnahme an einer Veranstaltung. Sie können an ein Scoring gekoppelt sein. Ist das Ziel, also der vorab definierte Scoring-Wert, erreicht, fällt der einzelne Empfänger bzw. sein Kontaktprofil in der Regel aus der Kampagne heraus, während die Kampagne selbst weiterläuft, um andere Profile zu nurturen.

Auch Nurturing Email Kampagnen brauchen Trigger, damit Profile eine Kampagne durchlaufen. Als Auslöser kann zum Beispiel die Anforderung eines Download-Contents fungieren. Daneben lassen sich auch bestehende Profile in eine Nurturing Kampagne aufnehmen, etwa wenn bestimmte Kriterien erfüllt oder ein definierter Scoring-Wert erreicht ist. Die Inhalte sind bei dieser Kampagnenart personalisiert und auf den jeweiligen Entwicklungsfortschritt des Empfängers hin abgestimmt.

Welche Arten von Nurturing Email Kampagnen gibt es?

  • Klassische Lead Nurturing-Kampagne
  • Nachfass-/Follow up-Kampagne
  • Cross- und Upselling-Kampagne
  • Reaktivierungs-/Wake up-Kampagne

Welche Mailing-Kampagnen sind die richtigen für Sie?

Sie sehen, die Abgrenzung der einzelnen Kampagnen voneinander ist nicht so einfach – das ist aber letztlich für die Praxis egal. Denken Sie einfach darüber nach, welche der oben aufgeführten Beispiele sich am besten für Ihr Unternehmen und Ihre Empfänger eignet.

Vom Aufwand her sind Stand-Alone-Mailings und Autoresponder-Kampagnen meist am einfachsten zu realisieren und bringen am meisten – starten Sie also am besten mit einer von diesen, wenn Sie bisher nur Newsletter verschicken. Und wenn Sie einen Shop betreiben, nehmen Sie sich als Nächstes die Transaktionsmails vor. Und dieses Jahr vor Weihnachten können Sie z.B. überlegen, ob vielleicht ein Trigger-Mail aus diesem Anlass das Richtige wäre. Wenn Sie darüber hinaus Leads generieren und entwickeln wollen, dann setzen Sie auf Nurturing Kampagnen.

Sinnvoll und nützlich sind alle Methoden des Email-Marketing – es entscheiden letztlich nur Zeit und Budget, welche Sie einsetzen.

Starten Sie jetzt mit Ihre Email Marketing Kampagne

Die zahlreichen Newsletter Arten und Email Arten zu kennen und ihre vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen, ist essenziell, um mit Newsletter und Email Kampagnen erfolgreich zu sein. Der große Vorteil: Einmal konzipiert und eingerichtet, können Ihre Kampagnen über Monate oder sogar Jahre hinweg laufen lassen – sofern Sie diese regelmäßig optimieren.

Jetzt kostenloses E-Book zum Thema „Erfolgreiches Email Marketing im B2B“ downloaden!

Sie möchten mehr über die vielfältigen Möglichkeiten der Email Kommunikation im B2B erfahren? In unserem E-Book finden Sie zahlreiche Praxistipps und konkrete Umsetzungsszenarien für automatisierte Email-Kampagnen – inkl. Infografik. Laden Sie sich unser E-Book jetzt herunter!

Jetzt herunterladen
Bitte bewerten Sie diesen Beitrag. Damit helfen Sie uns, die Qualität des Blogs zu verbessern.
1 Star / hat nicht geholfen2 Stars / hat kaum geholfen3 Stars / hat etwas geholfen4 Stars / hat gut geholfen5 Stars / hat sehr geholfen (Noch keine Bewertungen)
 
Loading...

Über den Autor:
Jens Jacobsen

Jens Jacobsen ist Gastautor für das Evalanche-Blog und arbeitet seit 1998 als Konzepter und Berater fürs Web. Er unterstützt etablierte Unternehmen wie auch Startups beim Erstellen von Websites, Apps und interaktiven Anwendungen. Sein Schwerpunkt liegt darauf, die Sicht der Kunden und Nutzer von Anfang an einzubringen.

Er befasst sich mit User und Customer Experience, untersucht Bedürfnisse, Erwartungen und Verhalten der Nutzer und optimiert mit diesem Wissen Bestellprozesse wie auch die gesamte digitale Kommunikation. Auch hilft er Unternehmen bei der Neukundengewinnung und Marketing Automation.

In seinen Büchern „Website-Konzeption“ (1. Auflage 2001, 8. Auflage 2016) und „Praxisbuch Usability & UX“ (2017) gibt er sein Wissen weiter, ebenso bei Coachings und Seminaren.

Alle Artikel des Autors
nach oben