Mehr Interessenten mit der Inbound-Strategie

Wie bekommen Sie neue Kunden? Kaltakquise ist etwas, was nur noch selten funktioniert, und was die meisten hassen – Verkäufer wie potenzielle Kunden gleichermaßen.

Viel effektiver ist die Inbound-Marketing-Strategie. Also die Strategie, die Kunden kommen zu lassen, statt sie aktiv anzugehen. Ein großer Vorteil: Diese Methode skaliert optimal, Sie können also gleichzeitig fast beliebig viele Interessenten bedienen.

Wie gut das funktionieren kann, zeigt ein Beispiel von MarketingSherpa, bei dem die Zahl der besuchten Seiten um 415 Prozent gesteigert wurde.

DB Squared ist ein amerikanischer Finanzdienstleister für kleine Unternehmen. Innerhalb eines Jahres hat es seine Website und seine Social Media-Aktivitäten so auf Vordermann gebracht, dass die Seitenaufrufe um die zitierten 415% gestiegen sind, die Nutzerzahlen um 310% und die Zahl der pro Besuch aufgerufenen Seiten um 47%.

Dabei sind weder Glück noch überraschende Tricks im Spiel: Alles, was die zuständige Marketing-Managerin getan hat, ist, den etablierten Methoden des Content Marketing zu folgen.

Optimierung der bestehenden Inhalte

Als Erstes wurden die bestehenden Seiten in zweierlei Hinsicht überprüft:

  1. Sind die Seiten technisch so ausgezeichnet, dass Suchmaschinen die Inhalte optimal finden?
  2. Sind die Inhalte so, dass sie Nutzer wie Suchmaschinen optimal ansprechen?

Dann wurden die Keywords analysiert, also die Schlüsselwörter, nach denen die potenziellen Kunden suchen. So wird sichergestellt, dass

  1. die Suchmaschinen die passenden Seiten anzeigen und
  2. die Nutzer die Wörter auf den Seiten wiederfinden, nach denen sie suchen.

Schaffen von neuem Content

Als Nächstes legten die Verantwortlichen die Content-Marketing-Strategie fest. Sie setzen auf folgende Elemente:

  • Website mit inhaltlich optimieren Seiten
  • Blogposts (wöchentlich oder häufiger)
  • Pressemitteilungen (monatlich)
  • Social Media (Pinterest, Facebook, LinkedIn, Google Plus, Twitter)

Zentrales Element dabei sind die Seiten. Zu diesen verweisen alle anderen Content-Elemente mit dem Ziel, über die Produkte und Dienstleistungen zu informieren und die Interessenten zu Leads zu machen.

Was aus meiner Sicht natürlich noch fehlt im Content-Mix, ist der Newsletter – aber das kann ja noch kommen.

Das ausführliche Fallbeispiel bei MarketingSherpa: Content Marketing: 415% lift in pageviews via inbound strategy

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Über den Autor:
Jens Jacobsen

Jens Jacobsen ist Gastautor für das Evalanche-Blog und arbeitet seit 1998 als Konzepter und Berater fürs Web. Er unterstützt etablierte Unternehmen wie auch Startups beim Erstellen von Websites, Apps und interaktiven Anwendungen. Sein Schwerpunkt liegt darauf, die Sicht der Kunden und Nutzer von Anfang an einzubringen.

Er befasst sich mit User und Customer Experience, untersucht Bedürfnisse, Erwartungen und Verhalten der Nutzer und optimiert mit diesem Wissen Bestellprozesse wie auch die gesamte digitale Kommunikation. Auch hilft er Unternehmen bei der Neukundengewinnung und Marketing Automation.

In seinen Büchern „Website-Konzeption“ (1. Auflage 2001, 8. Auflage 2016) und „Praxisbuch Usability & UX“ (2017) gibt er sein Wissen weiter, ebenso bei Coachings und Seminaren.

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