Newsletter beeinflussen Ihr Google-Ranking

Google hat ein Patent erhalten, das zeigt, dass Informationen aus E-Mails genutzt werden können, um die Zuverlässigkeit einer Website zu beurteilen. Sprich, wer Spam verschickt, dessen Website wird im Google-Ranking herabgestuft (sobald das Patent auch technisch umgesetzt wird).


Screenshot Google-SucheDas Blog ClickZ hat sich das Patent genauer angesehen, das Google vor ein paar Tagen gewährt wurde.

Das Patent hat den Titel

Email spam and junk mail as a vendor reliability signal

Also soviel wie „Spam-Mail als Indikator für die Zuverlässigkeit eines Online-Händlers“.

Darin wird relativ klar beschrieben, wie es funktionieren könnte: Google analysiert, welche Händler welchen und wie viel Spam verschicken. Je mehr Spam, desto schlechter. (Dazu könnten sie z.B. einfach die Spam-Sortierung der Nutzer von Google Mail nutzen.)
Und diejenigen, die einen bestimmten Wert überschreiten, werden herabgestuft, etwa bei der Trefferanzeige bei der Suche oder bei der Anzeige von Produkten/Shops (Google Shopping).

Das ist bemerkenswert, weil damit eine Verbindung zwischen E-Mail-Newslettern und Google-Ranking hergestellt würde – was bisher undenkbar schien.

Die genaue Analyse der Patentschrift finden Sie hier: Your Email Marketing May Impact Your Rankings

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Über den Autor:
Jens Jacobsen

Jens Jacobsen ist Gastautor für das Evalanche-Blog und arbeitet seit 1998 als Konzepter und Berater fürs Web. Er unterstützt etablierte Unternehmen wie auch Startups beim Erstellen von Websites, Apps und interaktiven Anwendungen. Sein Schwerpunkt liegt darauf, die Sicht der Kunden und Nutzer von Anfang an einzubringen.

Er befasst sich mit User und Customer Experience, untersucht Bedürfnisse, Erwartungen und Verhalten der Nutzer und optimiert mit diesem Wissen Bestellprozesse wie auch die gesamte digitale Kommunikation. Auch hilft er Unternehmen bei der Neukundengewinnung und Marketing Automation.

In seinen Büchern „Website-Konzeption“ (1. Auflage 2001, 8. Auflage 2016) und „Praxisbuch Usability & UX“ (2017) gibt er sein Wissen weiter, ebenso bei Coachings und Seminaren.

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