Nutzersegmentierung – jedem nach seiner Fasson

Haben Sie mehr als ein paar Hundert Empfänger, lohnt es sich, die Empfängerliste zu segmentieren. Die Idee dabei ist, dass Sie jedem Einzelnen noch relevantere Inhalte liefern können, indem Sie ihn gezielt ansprechen. Je breiter Ihre potenziellen Kundengruppen gestreut sind, desto stärker zahlt sich dieser Ansatz aus.

Ansatzpunkte zur Segmentierung sind:

  • Geografische Aufteilung: Manche Angebote oder Inhalte sind für Menschen interessanter, die in einer bestimmten Gegend leben. Lokalbezug ist eine Möglichkeit, die Relevanz für die Empfänger zu erhöhen.
  • Aufteilung nach soziodemographischen Daten: Haben Sie demographische Daten Ihrer Nutzer, bietet es sich an, sie nach Alter, Geschlecht oder Familienstand getrennt anzusprechen.
  • Aufteilung nach Interaktion: Ein Nutzer, der Ihre Newsletter regelmäßig öffnet und auf Ihrer Website nach weiteren Informationen sucht, Inhalte in Sozialen Netzen teilt oder Dinge bei Ihnen kauft, hat offensichtlich ein starkes Interesse an Ihren Inhalten. So einem Nutzer können Sie oft Mails schicken. Wer Ihre Newsletter nur gelegentlich liest und nie auf Ihrer Site ist, den sollten Sie nicht zu oft beschicken – oder Sie sollten ihm andere, für ihn relevantere Inhalte bieten.
  • Aufteilung nach Kaufverhalten: Wer schon ein bestimmtes Produkt bei Ihnen gekauft hat, wird sich wundern, wenn Sie ihm dieses in einem Newsletter anpreisen. Dagegen wird er sich über den Hinweis auf ergänzende Produkte vielleicht freuen. Bei jemandem, der vor einiger Zeit Infos angefordert hat, kann man auch mal auf ein besonderes Angebot hinweisen.
  • Branchenspezifische Aufteilung: Haben Sie B2B-Kunden, können Sie nach deren Branchen segmentieren. Liegen Ihnen keine Daten vor, kann man anhand der Domains von Hand sortieren, da die meisten geschäftlichen Nutzer ihre Firmenmailadresse verwenden.
  • Aufteilung nach technischen Kriterien: Welches Betriebsystem ein Empfänger einsetzt, sagt etwas über ihn aus. iPad-Nutzer zum Beispiel kaufen überdurchschnittlich viel, bei Linux-Anwendern können Sie von hoher technischer Expertise ausgehen.

Die Möglichkeiten zur Segmentierung sind vielfältig. Auch nach Typen wie den Sinus-Millieus (Näheres hier bei Wikipedia) können Sie etwa unterteilen, oder nach den Konsumeinstellungen der Empfänger.

Indem Sie den verschiedenen Gruppen spezielle Newsletter schicken, verabschieden Sie sich vom Gießkannenprinzip und erhöhen die Öffnungsrate Ihrer eMails.




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