Top-Tipps zum Keywords recherchieren

Dass es sich nicht lohnt, sich zu stark auf die Keywords zu stürzen, darum ging es kürzlich hier im Blog (Keywords – viel hilft viel?. Und doch müssen wir uns immer wieder mit den Keywords beschäftigen. Denn sie sind keineswegs nur für Suchmaschinen relevant – hier nimmt ihre Bedeutung sogar eher ab. Bei den Nutzern dagegen wird deren Bedeutung aber keineswegs geringer, und das wird sie auch nie.

Denn Keywords sind die Schlüsselwörter, welche die Nutzer im Kopf haben. Die wollen sie auf den Trefferseiten sehen, die wollen sie auf Ihren Landing Pages lesen und die erwarten sie in White Papers oder Newslettern.

Und auch bei der Recherche von Themenideen helfen Ihnen die Keywords sehr.

Möglicherweise weiß die Suchmaschine, dass ein Nutzer, der “Schlüsselwörter” sucht, mehr gute Treffer bekommt, wenn sie ihm Seiten vorschlägt, die für “Keyword” hoch relevant sind. Der Nutzer hat zunächst aber vor allem das Wort im Kopf, nach dem er gesucht hat.

Daher sollten Sie so gut wie möglich wissen, was die Begriffe sind, nach denen Ihre potenziellen Kunden suchen. Und welches die Begriffe sind, die Medien und die Konkurrenz verwenden. Und auch um neue Aspekte eines Themas zu finden, ist die Keyword-Recherche hilfreich.

Schritt eins: Welche Wörter verwenden Ihre Nutzer?

Geben Sie die Keywords bei Google und Bing ein, unter denen Sie selbst suchen würden. Sehen Sie sich die Trefferlisten und die Kurzbeschreibungen der gefundenen Seiten an. Dann klicken Sie die ersten zehn bis dreißig Treffer durch.

Schreiben Sie alle Wörter auf, die im Umfeld Ihres Keywords relevant sind. Sie werden einige Synonyme (also bedeutungsgleiche Wörter) finden und ein paar Wörter, die ähnlich sind. Und Sie werden weitere Wörter finden, die üblicherweise im gleichen Zusammenhang auftauchen. Alle diese sind relevant.

Schritt zwei: Welche Fragen stellen Ihre Nutzer?

Um zu wissen, welche Fragen Ihre Nutzer haben, ist die Website answerthepublic.com extrem nützlich. Diese haben wir kürzlich hier im Blog etwas genauer vorgestellt.

Mit deren Hilfe finden Sie Fragen von Nutzern, auf die Sie garantiert nicht selbst gekommen wären. Suchen Sie etwa nach “Hotel”, stellen Sie fest, dass manche Nutzer wissen wollten:

“Wer zahlt Hotel bei Hochzeit?”

oder

“Wer zahlt Hotel bei Wasserschaden?”

Auch gab es die Frage:

“Was bedeuten Hotel-Sterne?”

und

“Warum braucht man Meldeschein im Hotel?”

Notieren Sie alle Fragen, die Ihnen auch nur halbwegs interessant vorkommen. Sie sind ein höchst nützlicher Ausgangspunkt für ein gemeinsames Brainstorming im Team, welche Inhalte man für Blogposts, Social Media-Beiträge, Newsletter oder ganze Kampagnen verwenden könnte.

Außerdem können Sie in Frageportalen wie Quora, gute-frage.de oder auch in Gruppen/Foren auf Facebook, Xing und LinkedIn sehen, um die diskutierten Themen in Ihrem Bereich zu erfahren.

Schritt drei: Was macht die Konkurrenz?

Sehen Sie sich an, worüber Ihre Mitbewerber schreiben. Welche Themen greifen sie auf? Welchen Ansatz verfolgen sie?

Was davon kann für Sie auch funktionieren? Welche Themen haben die Kollegen vernachlässigt?

Welche Inhalte tauchen auf, wenn Sie in den Sozialen Netzen nach den Keywords suchen oder wenn Sie nach Ihnen und der Konkurrenz suchen? Welche Themen werden geteilt? Was spricht die Nutzer also an?

Notieren Sie alle Keywords, denen Sie in diesem Zusammenhang begegnen und gewichten Sie diese je nachdem, wie gut sie ankommen.

Schritt vier: Ordnen, analysieren & planen

Screenshot Moz

Der Keyword Explorer von Moz ist in der Grundversion kostenlos und ein nützliches Tool für die Keyword-Recherche.

Sichten Sie nun Ihre Ergebnisse. Sie wissen nun recht gut, welche Begriffe gesucht werden. Ordnen Sie diese nach Relevanz für Ihre potenziellen Besucher.

Für Ihre Newsletter konzentrieren Sie sich auf diese. Denn bei den Newslettern stehen Sie in keiner direkten Konkurrenz und Sie können sich einfach auf das stürzen, was Ihre Empfänger am meisten interessiert.

Um Beiträge in Social Media oder Ihr Content Marketing auf der Website z.B. mit Ihrem Blog zu planen, sollten Sie anders vorgehen. Denn hier müssen Sie die Besucher ja erstmal hinlocken. Daher gehen Sie von den relevanten Keywords aus und suchen Sie die heraus, die am vielversprechendsten sind. Das sind also vor allem Keywords, die spezieller sind und nicht jeder Konkurrent ständig verwendet. Gehen Sie also eher auf weniger verwendete Synonyme und vor allem auf so genannte Long-Tail-Keywords. Das heißt, auf spezielle Keywords – statt auf “Hotels” gehen Sie eher auf “Luxushotels Hamburg”. Oder, noch besser, “Luxushotels für romantischen Kurzurlaub Hamburg”. Schreiben Sie dazu Content, sprechen Sie eine ganz spezifische Zielgruppe sehr gut an.

Und wenn Sie richtig einsteigen wollen in die Keyword-Analyse, dann sehen Sie sich spezielle Tools wie den Google Keyword-Planer oder Moz Keyword Exporer an.




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