Twitter-Werbung für mehr Leads

Twitter scheint immer im Schatten von Facebook zu stehen. In manchen Bereichen ist das Soziale Netzwerk mit dem Vogel aber höchst erfolgreich und es lässt sich sehr gut auch zum Gewinnen neuer Abonnenten für Ihren Newsletter nutzen.

Natürlich können Sie einfach in Twitter auf Ihren Newsletter hinweisen und zum Anmeldeformular verlinken. Es geht aber auch wirkungsvoller.


Der erste Verbesserungsansatz ist eine eigene Landing-Page. Verlinken Sie also nicht einfach auf Ihre allgemeine Anmelde-Seite, sondern erstellen Sie zumindest eine eigene Landing-Page für Verlinkungen von Twitter. Noch besser: Erstellen Sie für jede Kampagne eine eigene Landing-Page, die speziell auf das abgestimmt ist, worum es in dem verlinkenden Tweet geht.

Und mit Twitter geht noch mehr:

Leads-Kampagnen auf Twitter

Screenshot Gesponserter Post Twitter

Die gesponserten Posts erscheinen im Twitter-Stream

Mit Twitter kann man klassisch werben, indem man Promoted Tweets schaltet. Das sind Beiträge, die als “gesponsert” ausgezeichnet werden und immer wieder im Stream der Nachrichten bei den Nutzern auftauchen.

Diese Beiträge sehen nicht nur die eigenen Follower, sondern auch Nutzer, die ähnliche Nutzungseigenschaften wie diese haben. Gezahlt wird ähnlich wie bei Google AdWords nach einem Auktionsmodell. Das heißt, der Preis richtet sich nach dem, wie viele andere Werbetreibende bieten.

Die möglichen Kampagnen kann man auf unterschiedliche Ziele ausrichten:

  • Tweet-Interaktionen
  • Websiteklicks/Conversions
  • App-Installationen
  • Video-Anzeigen
  • Neue Follower gewinnen
  • Leads generieren
Screenshot Lead-Generation-Cards Twitter

Lead-Generation-Cards sind Zusatzelemente, die an Ihre beworbenen Tweets angehängt werden.

Für Newsletter am interessantesten sind die Leads-Kampagnen. Hierfür erstellen Sie auf der Website von Twitter so genannte Lead Generation Cards. Das sind spezielle Elemente, die an Tweets angehängt werden mit einem Button “Anmelden”. Klickt der Nutzer darauf, erscheint direkt auf der Twitter-Site bzw. in der App ein Formular, in das er seinen Namen, seine Mailadresse und seinen Twitter-Namen eingibt. Diese sind schon vorausgefüllt aus seinen Angaben, die er bei Twitter hinterlegt hat.

Darüber sammeln Sie Leads, die sie als CSV-Liste bei Twitter abholen können. Gezahlt wird pro Lead.

Wollen Sie die Leads auf Ihrer eigenen Site sammeln, dann können Sie alternativ zu den Leads-Kampagnen eine Websiteklicks/Conversions-Kampagne nutzen. Bei dieser schicken Sie die Nutzer von Twitter aus auf Ihre eigene Landing Page. Später lassen sich die Leads mit professionellem Lead Management, bei Evalanche mit unserer Newsletter Software weiter verfolgen.


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Über den Autor:
Jens Jacobsen

Jens Jacobsen ist Gastautor für das Evalanche-Blog und arbeitet seit 1998 als Konzepter und Berater fürs Web. Er unterstützt etablierte Unternehmen wie auch Startups beim Erstellen von Websites, Apps und interaktiven Anwendungen. Sein Schwerpunkt liegt darauf, die Sicht der Kunden und Nutzer von Anfang an einzubringen.

Er befasst sich mit User und Customer Experience, untersucht Bedürfnisse, Erwartungen und Verhalten der Nutzer und optimiert mit diesem Wissen Bestellprozesse wie auch die gesamte digitale Kommunikation. Auch hilft er Unternehmen bei der Neukundengewinnung und Marketing Automation.

In seinen Büchern „Website-Konzeption“ (1. Auflage 2001, 8. Auflage 2016) und „Praxisbuch Usability & UX“ (2017) gibt er sein Wissen weiter, ebenso bei Coachings und Seminaren.

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