Vertrauen schaffen für mehr Erfolg

Vertrauen ist die Grundlage für jede Beziehung – privat wie beruflich. Wenn Sie eine neue Beziehung mit einem Mailempfänger eingehen, ist es daher elementar, dass Sie bei ihm Vertrauen schaffen. Andernfalls bleibt Ihnen ein Newsletter-Empfänger nicht erhalten, ein neuer Kunde wird kein Stammkunde oder ein Interessent markiert Ihre Mails als Spam. Das kann sogar passieren, wenn er gerade Informationen von Ihrer Site angefordert hat.

Foto Karabiner

Vertrauen braucht man nicht nur in seine Ausrüstung, sondern auch in Mails.

Folgende Maßnahmen schaffen Vertrauen:

Sofortige Reaktion

Nutzer kennen das: Viele Anbieter brauchen ewig, bis sie eine Anfrage beantworten – oder melden sich gar nicht. Die allererste Maßnahme, um Vertrauen zu schaffen ist, sofort zu antworten. Also nicht innerhalb von einer Stunde, sondern wenn möglich auf der Stelle. So erinnert sich der neue Abonnent z.B. sicher noch, dass er sich gerade für Ihren Newsletter eingetragen hat. Bekommt er den erst in drei Wochen, dann kann es sein, dass er das dann gar nicht mehr weiß.

Bekannter Absendername

Der Empfänger muss den Namen wiederkennen. In den meisten Fällen ist es gut, den Firmennamen als Absendernamen zu nutzen. Es sei denn, die Mails kommen von einem bestimmten Bereich (Kundendienst, Anleger-Betreuung…) oder von einer bestimmten Person (Geschäftsführer, CEO, Aufsichtsrat oder eine namentlich bekannte Persönlichkeit im Unternehmen).

Besonders wichtig ist diese Wiedererkennung bei der ersten Kontaktaufnahme. Hat ein Interessent z.B. gerade ein White Paper von Ihnen angefordert, ist es möglich, dass er sich Ihren Firmennamen gar nicht gemerkt hat.

Ändern Sie den Absendernamen nicht – das führt nur zu Irritation.

Absenderadresse

Die E-Mail-Adresse von der aus Sie Ihre Mails verschicken, sollte nicht no-reply@ oder ähnlich lauten. Vertrauen beruht auf Kommunikation und mit solch einer Adresse signalisieren Sie, dass Sie an Kommunikation kein Interesse haben.

Am besten funktionieren persönliche Adressen, also solche mit Vor- und Nachnamen. Diese sind aber bei großen Anbietern unpraktikabel, daher gehen auch solche wie newsletter@, kundenbetreuung@ oder auch service@.

Betreff

Das Nächste, was Empfänger von Ihnen mitbekommen, ist die Betreffzeile. Diese sollte so klar wie möglich Bezug nehmen zu dem, was der Empfänger gerade getan hat. Hat er ein Whitepaper bestellt, schreiben Sie etwas wie “Ihr Best-Practice-Whitepaper XY”. Geht es um eine Bestellung, schreiben Sie “Ihre Bestellung bei XY” oder z.B. “Liefertermin für Ihre Bestellung…”. Überlegen Sie sich, was den Empfänger am meisten interessiert, welches für ihn die aktuell wichtigste Information ist.

Bei häufigeren Aussendungen wie Newslettern oder auch Lead Nurturing Kampagnen müssen Sie jedes Mal eine Formulierung finden, welche den Benutzern den Wert für sie jeweils unmissverständlich klarmacht.

Pre-Header

Viele E-Mail-Clients zeigen schon in der Liste der eingegangenen Mails den so genannten Pre-Header – das sind die ersten Zeilen der E-Mail. Daher sollten Sie Ihre Mails nicht mit den Worten beginnen: “Probleme mit der Darstellung dieser Mail?”

Das schafft kein Vertrauen. Sorgen Sie dafür, dass möglichst niemand Probleme mit der Darstellung hat, und so ein Link also unnötig ist. Wenn Sie darauf nicht vertrauen, ändern Sie zumindest die Formulierung in etwas Positiveres wie “Weblink für die schön formatierte Darstellung dieser Mail”.

Text

Auch im Text ist es noch nicht geschafft. Hier müssen Sie sich weiter bemühen darum, das Vertrauen der Empfänger zu bekommen bzw. das schon gewonnene Anfangs-Vertrauen zu erhalten. Am einfachsten geht das mit Inhalten, die für die Empfänger relevant sind. Verzichten Sie auf umständliche Einleitungen, kommen Sie gleich zum Punkt.

Bilder

Bilder sollten Sie niemals einbinden, sondern immer nur verlinken – Sie laufen sonst Gefahr, als Spammer identifiziert zu werden und wirken umprofessionell. Ebenfalls das Vertrauen schädigt schlampige Formatierung – sorgen Sie dafür, dass die Bilder korrekt ausgezeichnet sind mit den richtigen Maßen und Alt-Texten. So sieht Ihre Mail auch professionell aus, wenn die Bilder (noch) nicht geladen sind.

Auch mit der Bildauswahl können Sie das Vertrauen in Ihre Mails stärken. Wählen Sie zum einen professionelle Fotos aus. Wählen Sie zum anderen aber auch solche aus, die für die Nutzer relevant sind. Illustrieren Sie dagegen Ihre Inhalte nur mit nichtssagenden Agentur-Fotos wie sie auf vielen Sites und in vielen Newslettern zu sehen sind, dann verschenken Sie die Chance, einzigartig zu sein und Ihr Interesse an den Empfängern zu zeigen (mehr dazu siehe hier im Blog unter Checkliste Bildauswahl für mehr Engagement).

Footer

Am Ende jeder Mail haben Sie nochmal die Chance, vertrauenswürdig aufzutreten. Setzen Sie hier einen klaren, deutlich formatieren Link zum Austragen aus der Empfängerliste. Das sollte am besten mit einem Klick möglich sein – und auch so erklärt werden.

Außerdem müssen Sie aus rechtlichen Gründen sowieso Ihr Impressum verlinken. Sie können aber noch weiter gehen und dieses direkt im Footer mit angeben. Eine Postadresse und der Name eines Ansprechpartners ist etwas, was das Vertrauen der Nutzer zusätzlich deutlich stärkt.




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