Content Marketing für die Lead Generation

Inhalte sind das, womit Sie am meisten bewegen können im digitalen Marketing – abgesehen davon, etwas zu verschenken. Daher sollten Sie sehen, wie Sie das meiste herausholen aus Ihren Inhalten, denn gute Inhalte zu erstellen ist aufwendig und kostet zumindest Zeit, und meist auch Geld.

Im Folgenden einige Tipps, wie Sie das meiste aus Ihren Inhalten ziehen und Synergien im Content Marketing nutzen.

Content Marketing zielt natürlich auch darauf ab, neue Leads zu generieren. Gute Inhalte bringen Interessenten auf Ihre Site, und wenn Ihre Inhalte wirklich gut sind, dann bringen sie auch die Nutzer dazu, diese weiterzuempfehlen.

Das funktioniert aber nur, wenn Sie bei Ihren Inhalten den Nutzen für den Leser in den Mittelpunkt stellen. Zu offensives Marketing oder gar “hard selling” funktioniert hier nicht. Natürlich können Sie auf Ihre Produkte und Stärken hinweisen. Dennoch muss im Vordergrund stehen, dass Sie dem Nutzer in erster Linie Beratung liefern.

Das bietet sich vor allem an bei B2B und bei Produkten, die so komplex sind, dass Käufer zunächst länger recherchieren und abwägen, bevor sie sich zum Kauf entschließen.

Welche Möglichkeiten des Content Marketing gibt es?

Ihre Inhalte können Sie in vielen verschiedenen Formaten unter die Leute bringen. Denken Sie an:

  • Newsletter
  • Webseiten
  • Blogposts
  • White Papers
  • Checklisten
  • eBooks
  • Broschüren
  • Präsentationen/Slideshows
  • Vorlagen
  • Übersichten
  • Infografiken
  • Studien, Umfragen
  • Interviews
  • Videos
  • Podcasts
  • Webinare
  • Beiträge in Foren, Social Media

Dabei entstehen aber nur gute Inhalte, wenn Sie diese für das jeweilige Medium passend aufbereiten.

Aber ein großer Teil der Arbeit bei der Inhaltserstellung ist die Recherche und das Einarbeiten in das jeweilige Thema. Die Strukturierung und das eigentliche Erstellen der Inhalte dagegen gehen um so schneller, je besser Sie im Thema sind. Und wenn Sie zu einem Thema gleichzeitig einen Newsletter schreiben, mehrere Blogposts vorbereiten, eine Checkliste erstellen, eine Excel-Vorlage vorbereiten und eine Präsentation basteln, dann geht das in einem Rutsch viel leichter von der Hand als wenn Sie das über einen längeren Zeitraum verteilt nacheinander tun.

Eins nach dem anderen – Redaktionsplan

Verschießen Sie Ihr Pulver dann aber nicht auf einmal, sondern veröffentlichen Sie die verschiedenen Dinge nacheinander, und schieben Sie auch andere Themen zwischendurch ein – sonst wird es für regelmäßige Konsumenten Ihrer Kanäle zu eintönig. Ein Redaktionsplan hilft, dabei den Überblick zu behalten.

Starten Sie beispielsweise mit zwei, drei Blogposts zu einem Thema. Dann bringen Sie es im nächsten Newsletter. Eine Woche später starten Sie dazu eine Diskussion auf Ihrer Facebook-Seite, auf Twitter oder bei Google+. Stellen Sie dann bei Slideshare eine Präsentation zu diesem Thema ein. Schließlich veröffentlichen Sie auf Ihrer Site eine Checkliste oder eine Vorlage dazu.

Damit haben Sie eine umfassende Palette an Medien zu einem einzigen Thema – sie alle ergänzen sich und sind für die Nutzer hilfreich – solange Sie darauf achten, dass jedes Content-Element auch etwas Neues bringt und es, wie gesagt, auch für den jeweiligen Kanal passend aufbereitet ist.

Nichts verstauben lassen – Content Marketing meets Lead Nurturing

Diese mit viel Mühe erstellten Inhalte sind aber viel zu schade, um sie einfach auf der Website oder auf Ihrer Festplatte verstauben zu lassen.

Überlegen Sie, welche Inhalte sich zum Beispiel fürs Lead Nurturing verwenden lassen. Gerade White Papers, Vorlagen oder Checklisten bieten sich hierfür an. Auch wenn diese auf Ihrer Website stehen, sind Interessenten vielleicht dankbar, wenn Sie direkt auf diese hingewiesen werden. So stärken Sie die Bindung zu den potenziellen Kunden und helfen ihnen beim Entscheidungsprozess weiter.

Wiederverwertung nutzt allen

Überlegen Sie vor allem bei den Themen, die gut ankamen bei Ihren Nutzern, wie sie diese weiter nutzen können. Das ist gut für Sie, weil Sie weniger Arbeit haben, an ein Thema anzuknüpfen, in das Sie sich schon eingearbeitet haben. Und es ist gut für Ihre Nutzer, weil sie noch mehr zu den Themen erfahren, die sie besonders interessieren.

Ein paar Ideen, wie Sie ein Thema am Laufen halten:

  • Aktualisieren Sie Ihre White Paper, wenn sich etwas Neues getan hat, oder wenn Sie wertvolles Feedback von den Nutzern bekommen haben.
  • Erweitern Sie das Thema um verwandte Aspekte.
  • Verweisen Sie auf weiterführende bzw. ergänzende Inhalte.



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