Die 8 effektivsten Wörter für Ihre Newsletter

Überzeugen, das wollen wir alle mit unseren Newslettern. Daher sind wir immer dankbar, für jeden Hinweis, wie wir unsere Empfänger noch eher dazu bringen, unseren Handlungsaufforderungen zu folgen.

Ein paar solche Hinweise finden sich in einem englischen Blogbeitrag, der die 8 vermeintlich effektivsten Wörter vorstellt, die wir in unseren E-Mails nutzen können. Aber ist das was dran? Und ist das aufs Deutsche übertragbar?

An den 8 Wörtern ist weder etwas Überraschendes noch etwas Magisches. Es sind die folgenden Alltags-Wörter:

Eine wissenschaftliche Grundlage oder Belege aus A/B-Tests zitiert der Beitrag nicht. Und ich persönlich bin nicht sicher, wie gut bei Deutschen z.B. das Wort „Danke“ zieht. Ich würde es immer nur in Verbindung mit etwas nutzen, wovon der Empfänger einen konkreten Vorteil hat.

„Danke für Ihre jahrelange Treue.“ – davon hat der Empfänger erstmal nichts, effizient kommt mir das nicht vor. Das müsste schon mit etwas Handfestem kombiniert werden: „Wir bedanken uns für Ihre jahrelange Treue und schenken Ihnen einen 50%-Gutschein.“

Jedes dieser Wörter verwenden Sie standardmäßig in Ihren Texten. Und diese Wörter sind spätestens seit dem Marketing mit Plakaten, Briefpost und Zeitungsanzeigen Standard im Repertoire jedes Texters.

Und doch ist es ganz nützlich, seine eigenen Newsletter-Texte bei Gelegenheit einmal zu prüfen, ob darin diese Wörter auch gut eingesetzt sind.

 

Effektiv eingesetzt sind sie vor allem…

  • im Betreff,
  • ganz am Anfang des Textes und
  • bei der Handlungsaufforderung / CTA.

Hier können die Wörter am ehesten ihre Wirkung entfalten. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, nur eines der Wörter pro Satz zu verwenden – aber man kann auch alle 8 in einem unterbringen:

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Der Artikel im Original: The 8 Most Effective Words to Use in Your Next Email

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Über den Autor:
Jens Jacobsen

Jens Jacobsen ist Gastautor für das Evalanche-Blog und arbeitet seit 1998 als Konzepter und Berater fürs Web. Er unterstützt etablierte Unternehmen wie auch Startups beim Erstellen von Websites, Apps und interaktiven Anwendungen. Sein Schwerpunkt liegt darauf, die Sicht der Kunden und Nutzer von Anfang an einzubringen.

Er befasst sich mit User und Customer Experience, untersucht Bedürfnisse, Erwartungen und Verhalten der Nutzer und optimiert mit diesem Wissen Bestellprozesse wie auch die gesamte digitale Kommunikation. Auch hilft er Unternehmen bei der Neukundengewinnung und Marketing Automation.

In seinen Büchern „Website-Konzeption“ (1. Auflage 2001, 8. Auflage 2016) und „Praxisbuch Usability & UX“ (2017) gibt er sein Wissen weiter, ebenso bei Coachings und Seminaren.

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