211 Tipps für die perfekte Betreffzeile

700 Millionen eMails haben die Berater von Phrasee analysiert mit ihren KI-Techniken. Nun meinen sie praktisch alles über Betreffzeilen zu wissen. Welche Wörter und Formulierungen funktionieren am besten? Wie beeinflussen Rabattangebote die Öffnungsraten? Wie kann ich dringlich formulieren, ohne wie ein Spammer zu wirken?

Sehr werbewirksam behaupten sie, 211 Phrasen für erfolgreiche Betreffzeilen herausgefunden zu haben.

Die Zahl 211 konnte ich nicht verifizieren, aber interessant sind die Ergebnisse durchaus:

Superlative wirken

Screenshot BetreffzeileDie Formulierungen brand new (brandneu), latest (neueste) oder exciting (aufregend) haben die Öffnungsrate im Schnitt um 37, 24 bzw. 19 Prozent erhöht.

Mails mit good (gut) im Betreff wurden dagegen durchschnittlich 20 Prozent seltener geöffnet.

Klassiker funktionieren noch

Ein Klassiker des Einzelhandels ist sicherlich buy one, get one free (nimm zwei, zahl nur eins).

Und der funktioniert offenbar auch im Internet: Diese Phrase im Betreff führte zu 89 Prozent mehr Öffnungen.

Wichtig ist hier aber auch der Hinweis: Übertreiben Sie es nicht. Eine gelegentliche Mail, die so direkt verkauft, funktioniert gut. Spielen Sie dieses Spiel zu oft, sinkt das Engagement aber sicherlich bald deutlich.

Testen, testen, testen

Solche Tipps können immer nur ein Ausgangspunkt sein. Letztlich muss man immer testen, was bei der eigenen Marke und den eigenen Empfängern funktioniert.

Und das findet man nur heraus, wenn man Split-Tests macht und seine Erfolgsmetriken regelmäßig prüft.

Einen sehr locker geschriebenen Artikel zur Betreffzeilen-Untersuchung finden Sie hier: 211 awesome phrases for email subject lines that sell, der Download des ganzen Berichts ist dort am Ende verlinkt (kostenlos nach Registrierung).

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Über den Autor:
Jens Jacobsen

Jens Jacobsen ist Gastautor für das Evalanche-Blog und arbeitet seit 1998 als Konzepter und Berater fürs Web. Er unterstützt etablierte Unternehmen wie auch Startups beim Erstellen von Websites, Apps und interaktiven Anwendungen. Sein Schwerpunkt liegt darauf, die Sicht der Kunden und Nutzer von Anfang an einzubringen.

Er befasst sich mit User und Customer Experience, untersucht Bedürfnisse, Erwartungen und Verhalten der Nutzer und optimiert mit diesem Wissen Bestellprozesse wie auch die gesamte digitale Kommunikation. Auch hilft er Unternehmen bei der Neukundengewinnung und Marketing Automation.

In seinen Büchern „Website-Konzeption“ (1. Auflage 2001, 8. Auflage 2016) und „Praxisbuch Usability & UX“ (2017) gibt er sein Wissen weiter, ebenso bei Coachings und Seminaren.

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