Mehr Erfolg durch Dialog im Newsletter

Social Media ist vom Trend-Thema zum Pflicht-Thema im Marketing geworden. Kaum ein größeres Unternehmen, das heute keine Facebook-Seite hat und Twitter nicht nutzt. Und selbst bei kleinen Unternehmen gehören die Facebook-, Twitter- und Google+-Buttons dazu – auf der Website wie unter den versendeten eMails.

Damit hört die Kommunikation aber nicht auf – und sie hat damit nicht einmal begonnen. Online erfolgreiche Firmen stehen schon viel länger im Dialog mit ihren Kunden, als es die Sozialen Medien gibt.

Auch wenn eMail als Push-Medium gilt: begreifen Sie eMail-Newsletter nicht als Einbahnstraße. Treten Sie vielmehr in Dialog mit den Empfängern durch:

Bitte um Feedback am Ende

Fragen Sie die Empfänger des Newsletters an dessen Ende um ihre Meinung. Zu den Inhalten der eMail, aber auch zu Ihren Produkten. Oder zu den Themen, um die es im Newsletter geht.

Frage nach Themenvorschlägen

Fragen Sie, worüber die Leser in Zukunft etwas lesen möchten. Dann ist es aber wichtig, dass Sie auf diese Vorschläge tatsächlich eingehen. Am besten ist es natürlich, die Vorschläge einfach im nächsten Newsletter aufzugreifen. Wenn das nicht geht (weil zu viele Themen kamen, oder weil das Thema nicht passt), dann schreiben Sie denjenigen, die Vorschläge gemacht haben.
Denn wenig stört eine Beziehung so, wie fehlende Antworten – wer gefragt wird, darf auch erwarten, gehört zu werden.

Merken Sie, dass sehr viele Themenvorschläge kommen, dann können Sie auch online darüber abstimmen lassen. So wird es für jeden Leser transparent, warum Sie welche Themen aufgreifen.

Natürlich sollten Sie dabei aber weiter Herr über Ihre Inhalte bleiben. Bringen Sie also weiter auch Themen, die Sie selbst sich ausdenken – das macht Sie aus.

Expertenhilfe anbieten

Beim Radio gibt es immer noch die Experten im Studio, die die Fragen der Hörer beantworten. So etwas können Sie auch für Ihre Newsletter-Empfänger anbieten. Am besten nur für kurze Zeit – so wirkt es nach etwas Besonderem und gleichzeitig müssen Sie so nicht dauerhaft die Fragen der Empfänger zu Randthemen beantworten.

Die Fragen zu Ihren Produkten/Dienstleistungen müssen Sie aber natürlich immer beantworten.

Der Experte sollte am besten kein Mitarbeiter Ihres Unternehmens sein – sonst fragt man sich, warum dieser nicht ständig zur Verfügung steht.

Chats/Webinare anbieten

So eine Expertensprechstunde muss aber nicht per eMail stattfinden, sondern sie kann auch über Twitter, Facebook oder in einem Chat laufen.

Bei stark erklärungsbedürftigen Themen können Sie auch Webinare anbieten. Das heißt, die Nutzer loggen sich dazu auf einer Webinar-Plattform ein und nehmen an einem virtuellen Seminar zum Thema teil. Dabei sehen sie den Experten über Video, dieser kann auch Powerpoint-Präsentationen zeigen oder Software vorführen. Üblicherweise können die Teilnehmer auch Fragen stellen und an Live-Umfragen teilnehmen.

Über Facebook & Twitter vernetzen

Setzen Sie nicht einfach nur die Buttons mit den Links zu Sozialen Netzen ans Ende Ihrer Mails. Ermuntern Sie die Newsletter-Empfänger, diese zu nutzen. Teasern Sie an, was auf den jeweiligen Kanälen passiert. Weisen Sie auf die Vorteile hin, die dort auf die Leser warten. Fordern Sie zu Kommentaren auf, ermuntern Sie zum Teilen.

Foren/Wikis etc. einrichten

Liegt Ihr Thema Ihren Empfängern wirklich am Herzen und haben Sie mehrere Tausend Abonnenten, dann können Sie auch Foren oder Wikis nutzen, um in Dialog mit den Newsletter-Lesern zu kommen. Darin können sie sich untereinander austauschen und Inhalte beisteuern (user generated content). Sie müssen diese Inhalte aber kontrollieren und mit Geschick moderieren – sicher nichts, was man ohne Erfahrung einfach so mal beginnen sollte. Aber dennoch eine Anregung, einmal in diese Richtung zu denken, und sich anzusehen, wie andere in Dialog mit ihren Newsletter-Empfängern treten.

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