Die einfachste Möglichkeit, Newsletter-Empfänger zu vergraulen

Wie bringen Sie die Empfänger Ihrer Newsletter am schnellsten dazu, den „abbestellen“-Link zu klicken? Indem Sie zu penetrant versuchen, ihnen etwas zu verkaufen. Das hat eine Studie mit 2.400 Verbrauchen bestätigt.

Die Forscher von MarketingSherpa haben 2.400 amerikanische Verbraucher zu ihrem Verhältnis zu Unternehmen befragt. Dabei gaben 35 Prozent der zufriedenen Kunden an, dass sie es positiv finden, wenn das Unternehmen ihnen nicht immer versucht, etwas zu verkaufen, sondern wenn es für sie relevante Informationen und Angebote liefert.

Bei den unzufrieden Kunden sagten 27 Prozent, ihre Unzufriedenheit mit dem Unternehmen liege daran, dass es immer versuche, ihnen etwas zu verkaufen.

Diese beiden Punkte waren die mit der höchsten Übereinstimmung und sie kamen sowohl bei den Pluspunkten zufriedener Kunden wie auch bei den Kritikpunkten unzufriedener Kunden auf Platz 3.

Interessant ist auch Platz 2 bei den unzufriednen Kunden: 23 Prozent wünschten sich, dass die Unternehmen sie nur dann kontaktieren, wenn sie etwas anzubieten hätten, was für die Kunden nützlich ist.

Das heißt: Verschicken Sie Mails nur, weil sie eben auf dem Zeitplan oder dem Redaktionskalender stehen, dann riskieren Sie, die Empfänger zu verärgern. Diese erwarten, dass ihnen jede einzelne Mail etwas bringt.

Und wenn Sie sich gefragt haben, was auf Platz 1 steht – hier kommt es: Sowohl bei den zufriedenen wie auch bei den unzufriedenen Kunden rangiert an erster Stelle die Einfachheit des Kauferlebnisses.

Das ist etwas, was wir im Marketing nicht direkt beeinflussen können. Aber wir können dabei unterstützen, indem wir die Empfänger unserer Newsletter mit für sie relevanten Informationen versorgen, die so aufbereitet sind, dass sie diese leicht verstehen. Und dass wir ihnen idealerweise im richtigen Stadium ihrer Buyer Journey die richtigen Infos zukommen lassen.

Eine ausführliche Zusammenfassung der Studie von MarketingSherpa auf englisch gibt es kostenlos hier: MarketingSherpa Customer Satisfaction Research Study

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