Positive Verwirrung und spannende Challenge – Rückblick zum Dialog Summit 2017

Vergangene Woche ging der Dialog Summit 2017 in Frankfurt, das Forum für Data-Driven Marketing, bereits in die dritte Runde. Auf drei Bühnen gaben sich über 50 Referenten die Ehre. Geehrt wurden außerdem B2C- und B2B-Vorzeige-Unternehmen, „die im Rahmen ihrer Kommunikationsstrategie erfolgreich und langfristig auf den individuellen Dialog mit dem Kunden setzen“ – mit dem EDDI-Award des DDV. Die besten E-Mail-Marketing und Data-Driven-Marketing-Kampagnen erhielten den E-Mail-Award 2017.

Als Gold-Partner waren wir natürlich mit vor Ort. Unser Projektmanager Tobias Eickelpasch ging für SC-Networks bei der „Marketing Automation Challenge – drei MA-Lösungen im Live-Vergleich“ ins Rennen. Im Anschluss haben wir ihm ein paar Fragen gestellt.

Was war dein persönliches Highlights auf dem Dialog Summit 2017?

Logo Dialog Summit 2017

Dialog Summit 2017

Tobias: Natürlich war die Marketing Automation Challenge der absolute Hit und das sage ich nicht, weil ich selbst dabei präsentieren durfte. Es waren drei mal zwölf spannende Minuten, in denen drei Systemanbieter (Merifond, Selligent und SC-Networks) antraten, um alle dieselbe Automation-Aufgabe zu erfüllen und zu präsentieren – und das in weniger als einer Viertelstunde. Spannung pur für Zuschauer und Referenten. Für die Teilnehmer gab es zudem einen schnellen Vergleich der drei Lösungen, bei dem sie alle live in Aktion erleben durften. Von solchen Challenges würde ich mir beim nächsten Summit mehr wünschen.

Welcher Vortrag hat dich am meisten inspiriert und warum?

Tobias: Der Vortrag von Prof. Dr. Christian Blümelhuber „Alles Dialog oder was?“ hat sehr anschaulich gezeigt, wie wichtig es ist, das ganze Marketing und überhaupt Dialoge kreativ – das heißt auch: anders – aufzuziehen. Sein Ansatz: „Ich bin hier um Sie zu verwirren.“ Das hat er auch geschafft, im positiven Sinne. Besonders gut gefallen haben mir seine außergewöhnlichen Beispiele: vom erfolgreichen Marketing des schlechtesten Hotels der Welt (Hans Brinkner Hotel Amsterdam) bis zu einer kanadischen Biermarke (Molson), die in Frauenzeitschriften Anzeigen geschaltet hatten, um die weiblichen Leserinnen positiv auf biertrinkende Männer zu konditionieren.

Wo liegen deiner Meinung nach aktuell die Herausforderungen des digitalen, datengetriebenen Marketings?

Tobias: Die größte Herausforderung besteht allein schon im Einstieg. Auch die Teilnehmer fragten gezielt nach, wie und wo man datengetriebenes, automatisiertes Marketing beginnt. Hinzu kommen fehlende Kompetenzen im eigenen Unternehmen, ein Mangel an Strategie oder an Content sowie ein nur schwer überblickbares Angebot an Systemen.

Was war der verblüffendste Satz, den du auf dem Dialog Summit gehört hast?

Tobias: Prof. Blümelhuber erklärte – natürlich mit Augenzwinkern – dass Michael Schanze und seine Show „1, 2 oder 3“ einer der Gründe ist, warum wir überall und ständig von der Zahl 3 verfolgt werden. Zum Beispiel: Machen Sie nicht diese 3 Fehler! Folgende 3 Schritte bringen Ihnen Erfolg!

Wer und warum sollte sich den Dialog Summit fürs nächste Jahr vormerken?

Tobias: Alle – egal ob B2B oder B2C –, die anschauliche Praxisbeispiele als Inspiration für das eigene Dialog-Marketing suchen. Vor allem die Schwerpunkte bzw. thematische Aufteilung beim Dialog Summit sind hilfreich. So kann sich jeder seinen eigenen „Track“ aussuchen.

Impressionen vom Dialog Summit 2017 gibt es auch in der Bildergalerie.